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Auszug

Die wachsende Bedeutung eines Controllings von DMOs ist vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in der Tourismusbranche sowie den zu erwartenden Rückgängen der öffentlichen Finanzierung von DMOs sowohl in der Tourismuswissenschaft als auch in der unternehmerischen Praxis unumstritten. Dies unterstreicht die wachsende Zahl der Forschungsarbeiten zu diesem Thema. Mehrheitlich handelt es sich bei diesen Arbeiten um Benchmarking- und Monitoringkonzepte, die sich bei der Betrachtung der Aufgaben von Destinationsmanagern auf das Destinationsmarketing beschränken und vor allem den Erfolg der gesamten Destination fokussieren. Diese Herangehensweise ist aus zwei Gründen zu kritisieren. Zum einen hat die Zusammenfassung der Literatur zum Thema Destinationsmanagement in Abschnitt 2.2 gezeigt, dass das Aufgabenspektrum von DMOs mehr Aktivitäten umfasst als jene, die im Zusammenhang mit der Vermarktung der Destination stehen. Zwar steht für die DMO dieser Aufgabenbereich im Vordergrund der Betrachtung, damit geht jedoch einher, dass unterschiedliche Aktivitäten am Ort zu bündeln und zu koordinieren sind. Zum anderen sagt der Erfolg einer Destination nicht zwangsläufig etwas über die Leistung der DMO aus, deren Ergebnis durch den Einfluss externer Faktoren überlagert werden kann. Dies wird am Beispiel von Bayreuth deutlich. Dort sind die Hotels im August aufgrund der Richard-Wagner-Festspiele auch ohne ein Zutun der DMO ausgebucht.

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© Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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