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Einleitung

Chapter
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Auszug

Die Vorschläge zur Untergliederung des betrieblichen Rechnungswesens1 in der deutschsprachigen Fachliteratur sind zahlreich.2 Die (grobe) Aufteilung des betrieblichen Rechnungswesens in internes und externes Rechnungswesen ist in der betriebswirtschaftlichen Forschung und Lehre in Deutschland ebenso wie in der deutschen Unternehmenspraxis jedoch die wohl bei weitem gebräuchlichste.3 Im Regelfall werden dabei die Bestandteile des betrieblichen Rechnungswesens danach unterschieden, ob diese an unternehmensinterne oderexterne Adressaten gerichtet sind.4 Die Aufteilung in internes und externes Rechnungswesen wird darüber hinaus auch oftmals bei der Kategorisierung anderer Aspekte des Rechnungswesens fortgesetzt: So folgt z.B. die aufbauorganisatorische Binnengliederung von Rechnungswesenabteilungen oder die Dualität von kalkulatorischer und pagatorischer Erfolgsrechnung häufig ebenfalls der Unterteilung in internes und externes Rechnungswesen.5

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References

  1. 6.
    Clark (1923), S. 175.Google Scholar
  2. 7.
    Küpper (2005), S. 134 mit Verweis auf Schneider (1991), S. 766f. Vgl. auch Männel/Küpper (1999) S. 1; Schmalenbach (1919), S. 349; Schweitzer/Ziolkowski (1999), S. 14.Google Scholar
  3. 8.
    Der Begriff „Kostenrechnung“ wird in dieser Arbeit als Kurzform für „Kosten, Erlös-und Ergebnisrech nung“ verwendet. In Anlehnung an Weber (2004), S. 189f.Google Scholar
  4. 9.
    Vgl. zur propagierten Entscheidungsorientierung der Kostenrechung Bungenstock (1995), S. 1; Coenenberg (2003), S. 18; Hummel/Männel (1983), S. 49; Pfaff/Weber (1998), S. 152f.; Riebel (1994), S. 409ff.; Schweitzer/Küpper (2003), S. 8. Zur Komplexität der dafür erforderlichen Kostenrechnung vgl. Coenenberg (1995), S. 2079; Weber (1994), S. 103.Google Scholar
  5. 10.
    Küpper (1998), S. 144.Google Scholar
  6. 11.
    Vgl. hierzu die Ergebnisse der Untersuchung von Währisch (1998), S. 91, in der die dahingehenden Ergeb nisse diverser anderer Studien bestätigt werden (vgl. ebd., S. 20f.), sowie die entsprechenden Wertungen von Pfaff/Weber (1998), S. 151ff. und Weber (2004), S. 203f. Die Kluft zwischen Theorie und Praxis manifestiert sich insbesondere in dem „TheoriePraxisParadox der Kostenrechnung“ (Wiese (1994), S. 525), das darin besteht, dass in der Theorie Kostenrechnungssysteme auf Teilkostenbasis befürtwortet werden, während in weiten Teilen der Praxis Kostenrechnungssysteme auf der Basis von Vollkosten dominieren (vgl. ebd., Weber (2005), S. 45 sowie den von Chmielewicz (1983) heraus gegebenen Tagungsband zur entsprechenden Kontroverse zwischen Theorie und Praxis).Google Scholar
  7. 12.
    Vgl. Aust (1999), S. 1f; Bungenstock (1995), S. 14ff; Johnson/Kaplan (1987), Iff; Kloock (1995), S. 52.Google Scholar
  8. 13.
    Vgl. Ziegler (1994). Zwar stammt die Veröffentlichung aus dem Jahr 1994, sie basiert jedoch auf einem Vortrag, der auf der Schmalenbach-Tagung am 27. April 1993 in Neuss gehalten wurde.Google Scholar
  9. 14.
    Vgl. Küting/ Lorson (1998d), S. 483. Zum Teil werden auch noch weitere Begriffe wie „Integration“ (vgl. Burger/Burchhart (2001), S. 549) oder „Konversion“ benutzt (vgl. Seeliger/Kaatz (1998), S. 125, 128). Eine detaillierte Analyse von Konvergenzbegriffen erfolgt in Kapitel 4.2.Google Scholar
  10. 15.
    Vgl. hierzu u.a. die Replik auf den vorgenannten Artikel von Pfaff (1994), die diesem Thema gewidmeten Sonderhefte der Zeitschriften Controlling (4/1997), krp (3/1999), ZebF (34/1995) und ZfbF (42/1999) und die Behandlung des Themas auf diversen wissenschaftlichen Kongressen (vgl. Klein (1999b), S. 2).Google Scholar
  11. 16.
    Vgl. Hebeler (2003), S. 13; Hoke (2001), S. 1, 24; Küting/Lorson (1998d), S. 483f.; Melcher (2002), S. 16; Schulte-Nölke (2001), S. 2f. sowie die detaillierte Analyse von Konvergenzbegriffen in Kapitel 4.2.Google Scholar
  12. 17.
    Vgl. beispielsweise Burger/ Burchhart (2001), S. 549ff; Kammer (2005), S. 131ff; Küting/Lorson (1998d), S. 488ff; Weißenberger (2003a), S. 175ff. Zur Bezeichnung des Gegenteils einer Konvergenz im Rechnungswesen wird im Folgenden der Begriff „Divergenz“ verwendet.Google Scholar
  13. 19.
    Hier sind insbesondere die Dissertationen von Hebeler (2003), Himmel (2004), Hoke (2001), Kammer (2005), Klein (1999b), Melcher (2002), Schulte-Nölke (2001) und Siefke (1999), die Habilitationsschriften von Müller (2003) und Weißenberger (2003a), ein Herausgeberband zu Controlling und IFRSRechnungslegung (vgl. Wagenhofer (Hrsg.) (2006)) sowie das Sonderheft 2/2004 der ZfCM anzuführen.Google Scholar
  14. 20.
    Vgl. Haring/ Prantner (2005), S. 151; Hoke (2001), S. 161f.; Horváth/Arnaout (1997), S. 261f.; Pellens/Tomaszewski/Weber (2000), S. 1830.Google Scholar
  15. 21.
    Vgl. Weißenberger (2004), S. 72.Google Scholar
  16. 22.
    Im Sinne der Verfolgung einer sachlich-analytischen Forschungsstrategie nach Grochla (1978), S. 72ff.Google Scholar
  17. 23.
    Vgl. Fn. 19. Da die Habilitationsschrift von Müller einen vergleichsweise weiten Analysegegenstand besitzt, indem sie auf eine „konsequente Orientierung [des Rechnungswesens] an der betriebswirtschaftlichen Realität“ (Müller (2003), S. 1) abzielt, wird sie im Rahmen dieses einführenden Überblicks zum Forschungsstand nicht berücksichtigt.Google Scholar
  18. 24.
    Vorrangig mit der Konvergenz des Rechnungswesens befasst sind die empirischen Untersuchungen von Haring/Prantner (2005), Hoke (2001) und Horväth/Arnaout (1997). Zudem enthält die Dissertation von Hebeler (2003) einen empirischen Teil, der den Stand des betrieblichen Rechnungswesens in den USA insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Konvergenz untersucht. Empirische Erkenntnisse zur Konvergenz des Rechnungswesens lassen sich ferner der Untersuchung von Pellens/ Tomaszewski/ Weber (2000) zum Thema Wertorientierung entnehmen. Weitere empirische Hinweise auf die Ausgestaltung des Rechnungswesens unter Konvergenzgesichtspunkten lassen sich auch aus den (zahlreicher vorliegenden) empirischen Untersuchungen zur Gestaltung der Kostenrechnung ableiten (vgl. Fn. 11).Google Scholar
  19. 25.
    Vgl. Haring/ Prantner (2005), S. 151; Hoke (2001), S. 161f.; Pellens/Tomaszewski/Weber (2000), S. 1830. Die Untersuchung von Horváth/Arnaout bestätigt diese Aussagen (vgl. Horváth/Arnaout (1997), S. 261f.). Die Ergebnisse der zuletzt genannten empirischen Untersuchung sind jedoch nicht direkt mit denen der anderen Studien vergleichbar, da die befragten Unternehmen offenbar nicht die Möglichkeit hatten zu antworten, dass eine Vereinheitlichung des Rechnungswesens nicht geplant sei, wodurch offensichtlich nur ein Teil der befragten Unternehmen, dessen Umfang nicht angegeben wird, den entsprechenden Fragenteil beantwortet hat (vgl. Horváth/Arnaout (1997), S. 264f).Google Scholar
  20. 27.
    Vgl. Haring/ Prantner (2005), S. 152; Hoke (2001), S. 155ff.; Horváth/Arnaout (1997), S. 262f.Google Scholar
  21. 28.
    Vgl. Haring/ Prantner (2005), S. 152f; Hoke (2001), S. 158ff; Horváth/Arnaout (1997), S. 262.Google Scholar
  22. 29.
    Vgl. Haring/ Prantner (2005), S. 152f; Horváth/Arnaout (1997), S. 262.Google Scholar
  23. 30.
    Vgl. Haring/ Prantner (2005), S. 152f.Google Scholar
  24. 31.
    Vgl. ebd., S. 149. Der Zusammenhang zwischen einer Umstellung der Rechnungslegung auf international anerkannte Rechnungslegungsstandards und einem konvergenten Rechnungswesen wird von Weiβenberger unter Rückgriff auf Ergebnisse der Untersuchungen von Pellens/Tomaszewski/Weber (2000) und Horváth/Arnaout (1997) empirisch bestätigt (vgl. Weißenberger (2003a) S. 185f.).Google Scholar
  25. 32.
    Vgl. Hoke (2001), S. 153f.; Horváth/Arnaout (1997), S. 265.Google Scholar
  26. 33.
    Vgl. die Arbeiten von Hebeler (2003), Himmel (2004), Kammer (2005), Klein (1999b), Melcher (2002), Siefke (1999) und Schulte-Nölke (2001). Weißenberger (2003a) greift bei ihrer Untersuchung schwerpunktmäßig auf formal-analytische Methoden zurück. Die Arbeit von Hebeler (2003) enthält auch einen empirischen Teil. In der Arbeit von Kammer erfolgt eine „empirische Überprüfung der theoretischen Untersuchung... im Rahmen von Fallstudien“ (Kammer (2005), S. 16).Google Scholar
  27. 34.
    Praxeologische Aussagen werden von Grochla als „Aussagen, die einem praktisch Handelnden unmittelbare Hilfestellungen für seine Problemlösung zu bieten vermögen“ (Grochla (1978), S. 70, Hervorhebung im Original), charakterisiert.Google Scholar
  28. 35.
    Ausdrücklich bei Hebeler (2003), S. 17 und Klein (1999b), S. 7. Implizit bei Kammer (2005), S. 10f., Himmel (2004), S. 3, Melcher (2002), S. 10f; Siefke (1999), S. 5 und Schulte-Nölke (2001), S. 3. Anders die Dissertation von Hoke, die einen empirischen Schwerpunkt besitzt (vgl. Hoke (2001), S. 3).Google Scholar
  29. 36.
    Vgl. Hebeler (2003), S. 10; Klein (1999b), S. 6; Melcher (2002), S. 70ff.; Siefke (1999), S. 5 und SchulteNölke (2001), S. 3. Bei Hoke stellt dies ein Teilziel der Arbeit dar (vgl. Hoke (2001), S. 3). Die insgesamt weiter gefasste Arbeit von Weiβenberger stellt ebenfalls diese Frage in den Vordergrund (vgl. Weißenberger (2003a), S. 21f.). Himmel stellt praktisch die gleiche Frage andersherum, indem er untersucht, inwieweit die Daten eines unternehmensintern für Zwecke der Unternehmenssteuerung betriebenen Rechnungswesens für die externe (Segment-)Berichterstattung geeignet sind (vgl. Himmel (2004), S. 3). Der Schwerpunkt der Arbeit von Kammer liegt auf den Auswirkungen der IFRS-Einführung auf das Reporting als Instrument der Unternehmensführung. Da die „Informationsübermittlung für die unternehmensinterne Planung, Steuerung und Kontrolle“ (Kammer (2005), S. 4) als eine wichtige Aufgabe des Reportingsystems gesehen wird, besteht aber auch hier eine starke thematische Nähe zu den oben genannten Arbeiten (vgl. ebd.,S.3f.).Google Scholar
  30. 37.
    Vgl. Hebeler (2003), S. 10; Himmel (2004), S. 4; Hoke (2001), S. 1; Kammer (2005), S. 4; Klein (1999b), S. 7; Melcher (2002), S. 7ff; Schulte-Nölke (2001), S. 3; Siefke (1999), S. 5.Google Scholar
  31. 38.
    Schneider (1997), S. 33 (Hervorhebung im Original). Dieser These wird in sämtlichen zum Thema vorliegenden Dissertationen entweder explizit (vgl. Hebeler (2003), S. 50f.; Himmel (2004), S. 30; Kammer (2005), S. 84f., 127ff.; Klein (1999b), S. 11; Hoke (2001), S. 17ff.; Schulte-Nölke (2001), S. 36f.; Siefke (1999), S. 6) oder implizit (vgl. Melcher (2002), S. 37) gefolgt. Zur Akzeptanz dieses Grundsatzes in der deutschsprachigen Literatur zum betrieblichen Rechnungswesen vgl. Küpper (2001a), S. 116; Männel/Küpper (1999); Schmalenbach (1948), S. 66ff. und Schneider (1991), S. 766f.Google Scholar
  32. 39.
    Vgl. Himmel (2004), S. 30; Schneider (1997). Eine genauere Auseinandersetzung mit diesem Grundsatz findet in Kapitel 3.2.2.4 statt.Google Scholar
  33. 40.
    Vgl. Hebeler (2003), S. 46f; Himmel (2004), S. 13ff. Zur Notwendigkeit und den Möglichkeiten einer unternehmensspezifischen Gestaltung der Kostenrechnung vgl. Weber (2005), S. 1ff.Google Scholar
  34. 41.
    So z.B.bei Hebeler (2003), S. 3, 116ff.; Himmel (2004), S. 26; Hoke (2001), S. 18; Kammer (2005), S. 89f.; Küpper (1998), S. 156; Melcher (2002), S. 40; Schulte-Nölke (2001), S. 79f. und Siefke (1999), S. 62, 227.Google Scholar
  35. 42.
    So sinngemäß beispielsweise bei Schulte-Nölke (2001), S. 80.Google Scholar
  36. 43.
    Eine Auseinandersetzung mit solchen Zielkonflikten bei der Gestaltung des betrieblichen Rechnungswesens findet sich in der Literatur bisher jedoch kaum. Ausnahmen sind hier Zimmerman (2003), S. 5 und bezogen auf die Kostenrechnung —Bungenstock (1995), S. 6ff.; Zimmerman (1979), S. 519; Weber (2002), S. 141 und Weber (2005), S. 44. Erwähnung finden mögliche Zielkonflikte zudem bei Pfaff (1994), S. 1076 und Wagenhofer (1995), S. 84.Google Scholar
  37. 44.
    Vgl. Hebeler (2003), S. 1, 8, 110; Himmel (2004), S. 26, 28; Klein (1999b), S. 1; Melcher (2002), S. 87; Pfaff (1994), S. 1077f.; Schulte-Nölke (2001), S 2 und Siefke (1999), S. 2f.Google Scholar
  38. 45.
    Vgl. beispielsweise Hebeler (2003), S. 42; Klein (1999b), S. 6, 23f. Diese Annahme ist im Übrigen durchaus üblich. So konstatiert Weber, die Aussage, die „Kostenrechnung ziehe als fakultative Rechnung ihre Daseinsberechtigung aus der Erfüllung von Rechnungszwecken“ (Weber (1996), S. 927), sei eine „stets formulierte Grundaussage“ (ebd.) und ergänzt in der dazugehörigen Endnote, „Sie fehlt in keinem Kostenrechnungslehrbuch.“ (ebd., S. 941).Google Scholar
  39. 46.
    Vgl. Himmel (2004), S. 33f.; Klein (1999b), S. 6f., 12f; Melcher (2002), S. 70ff.; Siefke (1999), S 12.Google Scholar
  40. 48.
    Vgl. Hebeler (2003), S. 112f.; Himmel (2004), S. 8; Schulte-Nölke (2001), S. 18ff; Siefke (1999), S. 23f. 49 Vgl. Siefke (1999), S. 50.Google Scholar
  41. 50.
    Vgl. Klein (1999b), S. 66ff.; Hoke (2001), S. 104ff.; Hebeler (2003), S. 119f.; Schulte-Nölke (2001), S. 42ff.; Siefke (1999), S. 44ff.Google Scholar
  42. 51.
    Vgl. Hebeler (2003), S. 113ff.; Hoke (2001), S. 98ff.; Klein (1999b), S. 63ff.; Schulte-Nölke (2001), S. 58ff.; Siefke (1999), S. 53ff. Bei Kammer werden die Anforderungskriterien für die Gestaltung des Rechnungswesens auf die Gestaltung des Reportings übertragen (vgl. Kammer (2005), S. 85ff).Google Scholar
  43. 52.
    So spielt das Rechnungswesen insbesondere in Form der Kostenrechnung eine wichtige Rolle im Bereich der operativen Steuerung. In der Studie von Währisch wurde beispielsweise die Kalkulation im Vergleich zu anderen Aufgaben der Kostenrechnung von den befragten Unternehmen im Durchschnitt als die Wichtigste angesehen (vgl. Währisch (1998), S. 80f.). Auch weitere von Währisch zu den Aufgaben der Kostenrechnung angeführte Studien (vgl. ebd., S. 16) kamen diesbezüglich zu ähnlichen Ergebnissen. Kritisch zu hinterfragen bleibt jedoch, ob die angegebenen Kostenrechnungszwecke tatsächlich mit den in der Praxis realisierten Kostenrechnungen erreicht werden können (vgl. Bungenstock (1995), S. 356ff.; Lange/Schauer (1996), S. 208). Lediglich bei Schulte-Nölke (vgl. Schulte-Nölke (2001), S. 59) findet eine Aufteilung der an ein konvergentes Rechnungswesen zu stellenden Anforderungen nach dem Einsatz des Rechnungswesens für die Steuerung dezentraler organisatorischer Einheiten und zur (kurzfristigen) operativen Steuerung statt.Google Scholar
  44. 53.
    Die Steuerung in Bezug auf Sachziele sowie die sachliche Koordination sind vielmehr als zentrale Aufgaben der Unternehmenssteuerung und der Kostenrechnung anzusehen (vgl. Bärtl/ Pfaff (1997), S. 371ff; Pfaff (1994), S. 1070f.; Pfaff (1995), S. 127f). Jüngere Forschungsergebnisse weisen zudem darauf hin, dass der Umfang an Interdependenzen zwischen organisatorischen Einheiten und damit die Notwendigkeit sachlicher Koordination zunimmt (vgl. Gerdin (2005),S.297f.).Google Scholar
  45. 54.
    Zur Notwendigkeit einer unternehmensspezifischen Gestaltung der Kostenrechnung vgl. Weber (2005), S. 1ff. und Währisch (1998), S. 79f.Google Scholar
  46. 55.
    Vgl. Eisele (2002), S. 582ff. zur buchhaltungstechnischen Verbindung von internem und externem Rechnungswesen.Google Scholar
  47. 56.
    Vgl. Küpper (1998), S. 144, aber auch bereits Schmalenbach (1956), S. 26ff.Google Scholar
  48. 57.
    Vgl. Kirsch (2003a).Google Scholar
  49. 58.
    Vgl. Haller/ Park (1999), S. 60 und Pellens (2001), S. 509 zum Management Approach.Google Scholar
  50. 59.
    Dieses Problem findet lediglich bei Himmel Erwähnung (vgl. Himmel (2004), S. 138ff.).Google Scholar
  51. 60.
    Vgl. Fn. 41. Die fast durchgängig herangezogene Prinzipal-Agenten-Theorie wird oft implizit als theoretische Basis auch für diese Vorteile angeführt. Auf Grundlage der Prinzipal-Agenten-Theorie lassen sich zwar Anforderungen an die Gestaltung von Kontrollrechnungen beziehungsweise für Zwecke der Anreizgestaltung ableiten, Argumente in Richtung einer Vereinfachung des Rechnungswesens können aus ihr jedoch nicht ohne weiteres abgeleitet werden. Wie z.B. die Beiträge von Pfaff und Wagenhofer zeigen, kann die PrinzipalAgenten-Theorie vielmehr ebenso als Grundlage für eine divergente (vgl. Pfaff (1995), S. 127ff.) oder sehr komplexe „verzerrte“ (vgl. Wagenhofer (1995), S. 86ff.) Gestaltung des Rechnungswesens herangezogen werden. Eine Auseinandersetzung mit der Prinzipal-Agenten-Theorie als Erklärungsgrundlage für eine Konvergenz im Rechnungswesen erfolgt in Abschnitt 4.6.Google Scholar
  52. 63.
    Dies dürfte allerdings zum Teil auch auf die für das gesamte betriebliche Rechnungswesen zu konstatierende „Begriffsvielfalt beziehungsweise-Verwirrung“ (Küpper (1995b), S. 46) zurückzuführen sein. Angesichts der bereits in den 1930er Jahren betriebenen ausufernden Diskussion von Begrifflichkeiten und den gleichzeitigen Bestrebungen zur Vereinheitlichung derselben, stellt dies fast schon eine Tradition des deutschen Rechnungswesens dar (vgl. Fachausschuss für Terminologie (1930); Dorn (1961), S. 97ff.). Die Begriffsverwirdern vielmehr darauf zurückzuführen sein, wie diese geführt wird.Google Scholar
  53. 66.
    Frank (2003), S. 283.Google Scholar
  54. 67.
    Vgl. Grochla (1978), S. 72ff.Google Scholar
  55. 68.
    Zu den verschiedenen Aussagestufen vgl. ebd., S. 68ff. Auch wenn Grochla in seinem Modell der Theorieentwicklung die Bildung von Theorien als einen in Stufen verlaufenden Prozess darstellt, indem er davon ausgeht, dass zuerst begriffliche, dann deskriptive, dann explanatorische und schließlich praxeologische Aussagen entwickelt werden (vgl. Grochla (1978), S. 68ff.), erkennt er den engen Zusammenhang und mögliche Rückwirkungen zwischen den verschiedenen Aussageebenen an (vgl. Grochla (1978), S. 64).Google Scholar

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