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Verlustverrechnungssysteme ausgewählter Mitgliedstaaten

Auszug

Vor dem Hintergrund der in Kapitel A aufgezeigten Notwendigkeit einer Reform des deutschen (grenzüberschreitenden) Verlustverrechnungssystems konzentriert sich Kapitel A auf die Untersuchung der Verlustverrechnungssysteme fünf weiterer europäischer Mitgliedstaaten. Der Ländervergleich ist freilich nicht darauf angelegt, Einzelheiten oder Verfahrensdetails darzustellen. Vielmehr ist es das erklärte Ziel dieses Kapitels, die unterschiedlichen steuersystematischen Ansätze mit ihren grundsätzlichen Merkmalen nebeneinander zu stellen und damit Antworten auf die Frage zu erhalten, inwieweit nationale bzw. unilaterale Verlustverrechnungsnormen anderer Mitgliedstaaten als Vorschläge zur Weiterentwicklung des deutschen Verlustverrechnungssystems herangezogen werden können.

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Literatur

  1. 490.
    Zu einem Überblick der einzelnen Rechtsformen in Frankreich vgl. Rohrlack-Soth/ Kaufmann, Gesellschaften, 1992/1993, S. 95. Zu den grundsätzlichen Unterschieden der deutschen und französischen Unternehmensbesteuerung vgl. Scheunemann, Konzernbesteuerung, 2005, S. 19–20.Google Scholar
  2. 492.
    Vgl. Hey/ Bauersfeld, Personenhandelsgesellschaften, 2005, S. 651.Google Scholar
  3. 493.
    Die impôt sur les sociétés (IS) ist in den Art. 205–2230 CGI festgeschrieben.Google Scholar
  4. 494.
    Für die E.U.R.L. besteht weiterhin die Option zur Besteuerung als Körperschaft. Vgl. Hellio/ Thill, Frankreich, 2002, Rn. 496.Google Scholar
  5. 495.
    Vgl. Hellio/ Thill, Frankreich, 2002, Rn. 232.Google Scholar
  6. 496.
    Art. 209-I CGI.Google Scholar
  7. 497.
    Vgl. Julien-Saint-Amand/ Rubechi, Französisches Steuerrecht, 2004, G, Rn. 412.Google Scholar
  8. 498.
    Durch das Jahressteuergesetz 2004 wurde das avoir fiscal nach Art. 158 bis CGI a. F. sowie der précompte mobilier nach Art. 223 sexies CGI a. F. durch eine Art Halbeinkünfteverfahren nach Art. 158 CGI n. F. ersetzt. Vgl. Schultze/ Ludemann, Frankreich, 2004, S. 195; Viegener, Systemänderung, 2004, S. 1384.Google Scholar
  9. 499.
    Gleiches gilt, wenn die Anschaffungskosten der Beteiligung mindestens 22,8 Mio. € betrugen. Vgl. Art. 145, 146, 216 CGI.Google Scholar
  10. 500.
    In Frankreich gelten in bestimmten Fällen jedoch erhebliche Einschränkungen des Zinsabzugs. Zu den Einzelheiten vgl. Leffers/ Bricet, Frankreich, 2006, S. 155–159.Google Scholar
  11. 501.
    Vgl. Tillmanns, Frankreich, 2006, Rn. 207. Unter dem gegebenen Körperschaftsteuersatz kommen die Vorschriften der contribution sociale folglich nur zur Anwendung, soweit das zu versteuernde Einkommen über 2.289.000 € liegt. Hieraus ergibt sich ein Gesamtsteuersatz zwischen 34,43% und 34,93%.Google Scholar
  12. 502.
    Damit ist die Mindestkörperschaftsteuer in Höhe von 2/3 nicht abzugsfähig. Vgl. Tillmanns, Steueränderungen 2005/2006, 2006, S. 1445. Bei neu gegründeten Gesellschaften, deren Kapital zur Hälfte aus Bareinlagen erbracht wird, kommt es in den ersten drei Jahren zu keiner Mindeststeuer.Google Scholar
  13. 503.
    Vgl. Tillmanns, Frankreich, 2006, Rn. 51.Google Scholar
  14. 504.
    Zudem wurde eingeführt, dass bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der betreffenden Gesellschaft die vollständige Erstattung des Steuerguthabens ohne eine zeitliche Beschränkung beantragt werden kann. Vgl. Schultze/ Ludemann, Frankreich, 2004, S. 195.Google Scholar
  15. 505.
    Vgl. Sedlaczek, Frankreich, 2006, S. 1458.Google Scholar
  16. 506.
    Die Maßnahme muss zudem unter die steuerliche Sonderregelung des Art. 210A CGI (régime de faveur) fallen. Vgl. Sedlaczek, Frankreich, 2006, S. 1461.Google Scholar
  17. 507.
    Vgl. Leffers/ Bricet, Frankreich, 2006, S. 160; Linn/Reichl/Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 636.Google Scholar
  18. 509.
    Vgl. Baconnier, Frankreich, 1994, S. 79; Gouthière, Foreign Losses, 2003.Google Scholar
  19. 510.
    Vgl. Tillmanns, Steuerrecht, 1999, S. 1144.Google Scholar
  20. 511.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 764.Google Scholar
  21. 512.
    Art. 209 quinquies CGI und Art. 134 A, Annexe II CGI. Vgl. Richard, Groups, 2003, S. 24.Google Scholar
  22. 513.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 771–772.Google Scholar
  23. 514.
    Vgl. Scheunemann, Konzernbesteuerung, 2005, S. 54.Google Scholar
  24. 517.
    Urteil des Conseil d’Etat v. 16. 5. 2003 — 222956, Section, Société Télécoise, Revue de Jurisprudence fiscale 7/2003, S. 823.Google Scholar
  25. 518.
    Vgl. Gouthière, Foreign Losses, 2003, S. 383.Google Scholar
  26. 519.
    Vgl. Gouthière, Foreign Losses, 2003, S. 384; Prokisch, Grenzüberschreitend, 2005, S. 248.Google Scholar
  27. 520.
    Die gesetzlichen Grundlagen des régime de l’intégration fiscale ergeben sich aus Art. 223 A bis U CGI. Vgl. Tillmanns, Frankreich, 2006, Rn. 276.Google Scholar
  28. 521.
    Art. 223 B Abs. 1 CGI bestimmt, dass sich das Gesamtergebnis der Obergesellschaft aus einer Zusammenrechnung der Einzelergebnisse der beteiligten Konzerngesellschaften ergibt. Da die französische Gruppenbesteuerung auch über Konsolidierungsansätze verfügt, wenngleich diese nur sehr rudimentär ausfallen, wird die l’intégration fiscale nachfolgend als eingeschränktes Einheitskonzept bezeichnet. Vgl. Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 123–124. A. A. Fülbier, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 229.Google Scholar
  29. 522.
    Vgl. Hellio/ Thill, Frankreich, 2002, Rn. 379.Google Scholar
  30. 524.
    Vgl. Geiger, Frankreich, 2003, S. 64.Google Scholar
  31. 525.
    Vgl. Jacobs/ Spengel, Frankreich, 1994, S. 102.Google Scholar
  32. 526.
    Vgl. Sievert, Konzernbesteuerung, 2006, S. 157.Google Scholar
  33. 529.
    Das Jahressteuergesetz 2004 sieht vor, dass die Erklärung nur bis zur Abgabe der Steuererklärung des Vorjahres nachgereicht werden kann. Vgl. Schultze/ Ludemann, Frankreich, 2004, S. 195.Google Scholar
  34. 530.
    Vgl. Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 123–124. Unter dem eingeschränkten Einheitskonzept werden Gruppenbesteuerungssysteme verstanden, die über die Ergebniszurechnung hinaus Konsolidierungsmaßnahmen vorsehen, aber hinter dem Einheitskonzept, wie es die Konzernrechnungslegung kennt, zurückbleiben.Google Scholar
  35. 531.
    Vgl. Tillmanns, Frankreich, 2006, Rn. 276.Google Scholar
  36. 532.
    Vgl. Hellio/ Thill, Frankreich, 2002, S. 383.Google Scholar
  37. 533.
    Vgl. Tillmanns, Frankreich, 2006, Rn. 276. Zudem können sie nach Begründung der Gruppenbesteuerung keine eigenen Verlustvorträge bilden, da ihre Einkommen dem Gruppenträger zugerechnet werden.Google Scholar
  38. 534.
    Vgl. Geiger, Frankreich, 2003, S. 66.Google Scholar
  39. 535.
    Vgl. Scheunemann, Konzernbesteuerung, 2005, S. 16.Google Scholar
  40. 536.
    Lang-und kurzfristige Veräußerungsgewinne sind bei der Eliminierung zu trennen, da langfristige Veräußerungsgewinne einer günstigeren Besteuerung unterliegen. Vgl. Julien-Saint-Amand/ Rubechi, Französisches Steuerrecht, 2004, Rn. 416.Google Scholar
  41. 537.
    Schließlich sind nur die konzerninternen Schuldbeziehungen zu eliminieren, bei denen sich die gruppeninternen Forderungen und Verbindlichkeiten nicht entsprechen. Vgl. Tillmanns, Frankreich, 2006, Rn. 276.Google Scholar
  42. 538.
    Vgl. Jacobs/ Spengel, Frankreich, 1994, S. 146.Google Scholar
  43. 539.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 770.Google Scholar
  44. 540.
    Vgl. BDI/PricewaterhouseCoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 49.Google Scholar
  45. 541.
    Vgl. Linn/ Reichl/ Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 634.Google Scholar
  46. 543.
    Vgl. Richard, Groups, 2003, S. 25.Google Scholar
  47. 545.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 772.Google Scholar
  48. 546.
    Vgl. Sievert, Konzernbesteuerung, 2006, S. 160.Google Scholar
  49. 547.
    Das Erfordernis der ministeriellen Genehmigung sowie deren restriktive Handhabung werden in der Praxis vielfach kritisiert. Vgl. Scheunemann, Konzernbesteuerung, 2005, S. 314 m. w. N.; Baranger, France, 2006, S. 221. Unter den ca. zehn Gesellschaften, denen die ministerielle Genehmigung bis heute gewährt wurde, befinden sich nur einige wenige Großunternehmen (mit Staatsbeteiligungen) wie z. B. Total, Saint Gobain, Aventis, Otor und Lafarge. Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 773.Google Scholar
  50. 549.
    Eine Unterscheidung zwischen unbeschränkter und beschränkter Steuerpflicht entfällt, da eine französische Kapitalgesellschaft angesichts des geltenden Territorialitätsprinzips nur mit ihren inländischen Einkünften besteuert wird. Vgl. Scheunemann, Konzernbesteuerung, 2005, S. 53.Google Scholar
  51. 552.
    So auch Kellersmann/ Treisch, Unternehmensbesteuerung, 2002, S. 75.Google Scholar
  52. 553.
    Die l’intégration fiscale verdrängt die steuerliche Selbstständigkeit juristischer Personen nicht vollkommen, sondern schwächt diese nur ab — dies aber weitgehend. Vgl. Scheunemann, Konzernbesteuerung, 2005, S. 23.Google Scholar
  53. 555.
    So Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 764 und auch Richard, Groups, 2003, S. 23.Google Scholar
  54. 557.
    Die Prüfung der Standortneutralität entspricht auch der tatbestandlichen Prüfung des EuGH zur Feststellung einer diskriminierenden bzw. beschränkenden Vorschrift (vertikale Vergleichspaarbildung). Vgl. hierzu auch Cordewener, Verlustberücksichtigung, 2005, S. 301.Google Scholar
  55. 558.
    Zu demselben Ergebnis kommen die Ausführungen von Richard, Groups, 2003, S. 31.Google Scholar
  56. 560.
    Vgl. Schaumburg, International, 1998, Rn. 14.18.Google Scholar
  57. 561.
    Schaumburg sieht das Territorialitätsprinzip gegenüber dem Welteinkommensprinzip als vorzugswürdig an. Vgl. Schaumburg, International, 1998, Rn. 5.70. In diesem Sinne wohl auch Jacobs, der darauf verweist, dass das Leistungsfähigkeitsprinzip durch das Zusammenwirken von in-und ausländischer Besteuerung gewahrt bleibt. Vgl. Jacobs, International, 2007, S. 21. Seine Überlegungen gehen aber wohl ausschließlich von Gewinnsituationen aus.Google Scholar
  58. 562.
    So im Ergebnis Lehner, Territorialitätsprinzip, 2005, S. 260.Google Scholar
  59. 563.
    Hiernach bleibt der steuerliche Verlust einer Kapitalgesellschaft auf Ebene der Gesellschaft eingeschlossen und kann nach dem Prinzip der Steuersubjektidentität grundsätzlich nur mit Gewinnen dieser Gesellschaft verrechnet werden. Vgl. Herzig, Körperschaftsteuerrecht, 2005, S. 187.Google Scholar
  60. 564.
    Vgl. Hey, Besteuerungsprinzipien, 2007, S. 1306.Google Scholar
  61. 565.
    EuGH v. 7. 9. 2004, C-319/02, Manninen, Rn. 44–48.Google Scholar
  62. 566.
    Vgl. Schlussanträge des GA Maduro v. 7. 4. 2005, C-446/03, Marks & Spencer.Google Scholar
  63. 567.
    Vgl. Schlussanträge des GA Maduro v. 7. 4. 2005, C-446/03, Marks & Spencer, Rn. 76.Google Scholar
  64. 568.
    Vgl. Schlussanträge des GA Maduro v. 7. 4. 2005, C-446/03, Marks & Spencer, Rn. 79.Google Scholar
  65. 572.
    Vgl. Hirschler/ Konezny/ Urtz, Österreich, 2004, S. 149.Google Scholar
  66. 575.
    Vgl. Doralt/ Ruppe, Grundriss, 2003, S. 341. Die österreichischen Regelungen zur steuerlichen Ermittlung der Einkünfte sind den deutschen sehr angelehnt. Vgl. Schuch, Österreich, 2005, S. 20.Google Scholar
  67. 577.
    Hieraus folgt eine kumulierte Steuerbelastung von 43,75%. Die öESt gilt bei einer dividendenempfangenden natürlichen Person grundsätzlich als abgegolten und wirkt damit definitiv (Endbesteuerung). Aufwendungen im Zusammenhang mit endbesteuerten Erträgen unterliegen einem Abzugsverbot. Vgl. Köth, Reformvorschläge, 2006, S. 256. Der Gesellschafter kann aber auch zur Normalveranlagung und Anwendung des Halbsatzverfahrens optieren. Die öESt ermäßigt sich bei Gewinnanteilen auf die Hälfte des Durchschnittssteuersatzes. Vgl. Beiser, Steuern, 2004, S. 51–53.Google Scholar
  68. 579.
    Vgl. Beiser, Steuern, 2004, S. 171; Schuch, Österreich, 2005, S. 32.Google Scholar
  69. 580.
    Dieses folgt aus § 10 Abs. 1 öKStG. Bei der im Ausland ansässigen Gesellschaft muss es sich entweder um eine mit einer österreichischen Kapitalgesellschaft vergleichbaren Gesellschaft oder um eine EU-Gesellschaft i. S. d. Mutter-/Tochtergesellschaften handeln. Vgl. Richtlinie 90/435/EWG v. 23. 7. 1990, zuletzt geändert durch Richtlinie 2003/123/EG v. 22. 12. 2003 (Mutter-/Tochterrichtlinie); Haunold, Holdingstandort, 2005, S. 45.Google Scholar
  70. 581.
    Vgl. Beiser, Steuern, 2004 S. 171; Haunold, Holdingstandort, 2005, S. 45.Google Scholar
  71. 582.
    Dies Problem taucht nicht auf, sofern die ausschüttende Gesellschaft ihren Sitz innerhalb der EU hat und in den Anwendungsbereich der Mutter-/Tochterrichtlinie fällt. Vgl. Haunold, Holdingstandort, 2005, S. 45.Google Scholar
  72. 583.
    Nur Verluste aus der Liquidation bzw. Insolvenz der Beteiligung sind nach § 10 Abs. 3 öKStG abzugsfähig. Verluste sind um Gewinnanteile jeder Art der letzten fünf Jahre zu kürzen. Vgl. Leitner, Österreich, 2005, Rn. 218.Google Scholar
  73. 585.
    § 11 Abs. 1 Z 4 öKStG. Vgl. Beiser, Steuern, 2004, S. 191; Leitner, Österreich, 2005, Rn. 206.Google Scholar
  74. 586.
    § 24 Abs. 4 öKStG. Die Mindestkörperschaftsteuer ist nicht mit einer Mindestgewinnbesteuerung zu vergleichen, die eine zeitliche Streckung eines Verlustvortrags vorsieht. Vgl. Broer, Österreich, 2005, S. 453.Google Scholar
  75. 588.
    Vgl. Leitner, Österreich, 2005, Rn. 48; Linn/Reichl/Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 634.Google Scholar
  76. 590.
    Vgl. Beiser, Steuern, 2004, S. 190. Ein wesentlicher Gesellschafterwechsel ist anzunehmen, wenn alle oder fast alle Gesellschafter wechseln. Vgl. Doralt/Ruppe, Grundriss, 2003, Rn. 1026.Google Scholar
  77. 592.
    Vgl. Beiser, Steuern, 2004, S. 207; Linn/Reichl/Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 636.Google Scholar
  78. 593.
    Vgl. Doralt/ Ruppe, Grundriss, 2003, Rn. 1122.Google Scholar
  79. 594.
    Vgl. Leitner, Österreich, 2005, Rn. 172.Google Scholar
  80. 595.
    Verordnung des Bundesministers für Finanzen betreffend die vermeidung von Doppelbesteuerungen, öBGBl. II 2002, S. 474.Google Scholar
  81. 596.
    Vgl. Eberhartinger/ Pummerer, Gruppenbesteuerung, 2007, S. 65. Die Anrechnungsmethode ergibt sich in Österreich mangels nationaler Vorschriften nur aus der in DBA enthaltenen Verpflichtung zur Steueranrechnung.Google Scholar
  82. 597.
    ÖVwGH v. 25. 9. 2001, 99/14/0217 E, IStR 2001, S. 754. Das Urteil des öVwGH sorgte in der steuerlichen Literatur für einiges Aufsehen. So sieht etwa Vogel in dem Urteil eine „bahnbrechende Entscheidung“. Vgl. Vogel, Steuergericht, 2002, S. 91.Google Scholar
  83. 598.
    Vgl. Trenkwalder/ Firlinger, Ausländische Betriebsstättenverluste, 2001, S. 514; Lang, Betriebsstättenverluste, 2002, S. 86–94; Göttsche/Stangl, Betriebsstättenverluste, 2004, S. 627; Mang, Auslandsverluste, 2004, S. 486–491.Google Scholar
  84. 599.
    Vgl. Lechner, Nachversteuerung, 2005, S. 465.Google Scholar
  85. 600.
    Kritisch zu der Ansicht des öVwGH, wonach sich die Nachversteuerung aus den DBA ergibt, Vogel, Steuergericht, 2002, S. 93. Gl. A. Wassermeyer, Auslandsverluste, 2002, S. 432; Cordewener u. a., Foreign Losses, 2004, S. 141.Google Scholar
  86. 601.
    Steuerreformgesetz 2005 v. 6. 5. 2005, öBGBl. I 2004, S. 57.Google Scholar
  87. 602.
    Werden ausländische Verluste z. B. durch Verlustrücktrag berücksichtigt, sind sie im Inland nicht mehr ausgleichsfähig. Vgl. Göttsche/ Stangl, Betriebsstättenverluste, 2004, S. 628.Google Scholar
  88. 603.
    Vgl. Lechner, Nachversteuerung, 2005, S. 465. § 7 Abs. 2 öKStG verweist explizit darauf, dass § 2 Abs. 8 öEStG auch für Körperschaften anwendbar ist.Google Scholar
  89. 604.
    Vgl. Schneider, Auslandsverluste, 2005, S. 195.Google Scholar
  90. 605.
    Zu beachten ist, dass ausländische Verluste bei ihrer Nachversteuerung nicht nach österreichischem Recht umzurechnen sind. Vgl. Schneider, Auslandsverluste, 2005, S. 197.Google Scholar
  91. 606.
    Vgl. öEStR 2000, Rn. 203.Google Scholar
  92. 607.
    Erste Änderungen zu § 9 öKStG finden sich im Abgabenänderungsgesetz 2004 (AbgÄG 2004), öBGBl. I 180/2004. Ausführliche Erläuterungen zur neuen Gruppenbesteuerung im Schreiben des öBMF, 010216/0031-IV/6/2005 v. 23. 2. 2005.Google Scholar
  93. 609.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 807.Google Scholar
  94. 610.
    Zur Diskussion bei Einführung der österreichischen Gruppenbesteuerung vgl. u. a. Althuber/ Mang, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 607–620; Gassner, Konzernbesteuerung, 2004, S. 517–520; Gassner/Haidenthaler, Group Taxation, 2004, S. 434–440; Göttsche/Stangl, Gruppenbesteuerung, 2004; S. 603–606; Hirschler/Schindler, Österreichische Gruppenbesteuerung, 2004, S. 505–512; Hirschler/Konezny/Urtz, Österreich, 2004, S. 152–176; Stefaner, Steuerreform, 2004, S. 418–419; Stefaner/Weninger, Gemeinschaftsrecht, 2004, S. 41–449; Stefaner/Weninger, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 296–300; Tissot, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 412–417; Waldens/Foddanu, Österreich, 2004, S. 194–200; Watrin/Sievert/Strohm, Konzernbesteuerung, 2004, S. 1–11; Bendlinger, Österreich, 2005, S. 637–648; Broer, Österreich, 2005, S. 452–456; Bruckner, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 227–231; Danelsing, Organschaftsbesteuerung, 2005, S. 1344–1346; Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 806–825; Gahleitner/Furherr, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 129–139; Gradel, Österreich, 2005, S. 322–328; Haunold, Holdingstandort, 2005, S. 48–52; Leitner, Österreich, 2005, Rn. 223; Prinz, Österreichische Gruppenbesteuerung, 2005, S. 917–920; Wellisch, Verlustausgleich, 2005, S. 187; BDI/PricewaterhouseCoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 65–77; Dötsch/Pung, Gesetzgeber, 2006, S. 134–135; Kessler/Daller, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 289–296; Sievert, Konzernbesteuerung, 2006, S. 195–206; Stefaner/Weninger, Steuerplanung, 2006, S. 663–672.Google Scholar
  95. 611.
    So auch Tipke/ Lang, Steuerrecht, 2005, § 18, Rn. 422.Google Scholar
  96. 612.
    In Österreich beschränkt steuerpflichtige EU-Gesellschaften ergeben sich aus Mutter-/Tochterrichtlinie. Vgl. Richtlinie 90/435/EWG v. 23. 7. 1990 zuletzt geändert durch Richtlinie 2003/123/EG v. 22. 12. 2003 (Mutter-/Tochterrichtlinie), S. 6 bzw. Anlage 2.Google Scholar
  97. 613.
    Das Gesetz vermeidet zur Bestimmung des Anwendungsbereichs den umfassenderen Begriff der Betriebsstätte. Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 808.Google Scholar
  98. 614.
    Vgl. Kessler/ Daller, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 290.Google Scholar
  99. 615.
    Dies entspricht einer Art Mehrmütterorganschaft, die in Deutschland nur für die VZ 2001 und 2002 bestand. Vgl. Althuber/ Mang, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 611; Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 815–816; Hirschler/Schindler, Österreichische Gruppenbesteuerung, 2004, S. 509.Google Scholar
  100. 616.
    Verordnung Nr. 139/2004/EG v. 20. 1. 2004 (EG-Fusionskontrollverordnung). Mit diesem Verweis soll klargestellt werden, dass der Begriff der Syndizierung die Annahme einer Beteiligungsgemeinschaft auch in den Fällen ermöglicht, in denen eine 50:50-Beteiligung vorliegt.Google Scholar
  101. 617.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 808.Google Scholar
  102. 618.
    Aufgrund des Wegfalls der Voraussetzung der wirtschaftlichen Eingliederung können künftig auch Konzernholdinggesellschaften ohne aktiven Geschäftsbetrieb als Gruppenträger an einer Unternehmensgruppe teilnehmen. Vgl. Waldens/ Foddanu, Österreich, 2004, S. 195.Google Scholar
  103. 619.
    Die Einbeziehung von Tochtergesellschaften einer ausländischen Tochtergesellschaft (Enkelgesellschaft) ist nicht möglich. Mit anderen Worten ist die Gruppe auf eine erste Konzernebene ausländischer Gesellschaften begrenzt. Vgl. Hirschler/ Schindler, Österreichische Gruppenbesteuerung, 2004, S. 508.Google Scholar
  104. 620.
    So auch die überwiegende Auffassung der Literatur. Vgl. hierzu Kessler/ Daller, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 289.Google Scholar
  105. 621.
    In der handelsrechtlichen Ergebnisübernahme sah die h. M. ein deutliches Hemmnis der österreichischen Organschaft. Vgl. etwa Althuber/ Mang, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 609; Bruckner, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 227; Gahleitner/Furherr, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 130.Google Scholar
  106. 622.
    Vgl. Gröhs/ Schuch, Österreich, 2006, S. 232. Gassner, Konzernbesteuerung, 2004, S. 518, kritisiert, dass bei der Gruppenbesteuerung Querverbünde ohne Einbeziehung des Gruppenträgers nicht möglich sind.Google Scholar
  107. 623.
    Die Höhe mittelbarer Beteiligungen wird durch Multiplikation berechnet. Vgl. Stefaner/ Weninger, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 297.Google Scholar
  108. 624.
    Zur Veranschaulichung vgl. die Darstellungen von Gahleitner/ Furherr, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 132–133.Google Scholar
  109. 626.
    Die Möglichkeiten folgen aus § 9 Abs. 4 Z 3 öKStG, sind aber nicht abschließend. Aus der Darstellung der Alternativen ergibt sich, dass eine tatbestandliche mittelbare Beteiligung nicht gegeben ist, wenn der Gruppenträger am Gruppenmitglied jeweils über eine Personengesellschaft als auch über eine Kapitalgesellschaft mittelbar beteiligt ist. Vgl. Stefaner/ Weninger, Beteiligung, 2004, S. 1034.Google Scholar
  110. 628.
    Die Bestehenszeit einer vor der Gruppe existierenden Organschaft ist auf die dreijährige Bestehenszeit anzurechnen. Vgl. Althuber/ Mang, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 611.Google Scholar
  111. 629.
    So auch Stefaner/ Weninger, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 297.Google Scholar
  112. 632.
    In diesem Sinne auch Bruckner, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 471.Google Scholar
  113. 633.
    So auch Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 816; Kessler/Daller, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 294. Nach Ansicht Wagners entspricht die österreichische Gruppenbesteuerung eher dem Einheits-als dem Zuordnungskonzept, weil Österreich neben der Ergebniszurechnung auch eine Firmenwertabschreibung zulässt. Vgl. Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 169.Google Scholar
  114. 634.
    In der österreichischen Diskussion wird der Verzicht auf eine konsolidierte Besteuerung nach ausländischem Vorbild weitgehend begrüßt, weil die Einführung einer solchen höchst kompliziert gewesen wäre. Vgl. Gassner, Organschaftsbesteuerung, 2004, S. 842. Einzelheiten zur Zusammenveranlagung vgl. A.IV.4.Google Scholar
  115. 635.
    Vgl. Hirschler/ Schindler, Österreichische Gruppenbesteuerung, 2004, S. 510.Google Scholar
  116. 638.
    In diesem Fall greift die Verlustverrechnungsbeschränkung nach § 7 Abs. 2 öKStG i. V. m. § 2b öEStG in Höhe von 75% nicht. Dies stellt das AbgÄG 2004 klar. Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 817. Für die Praxis stellt dies einen wichtigen steuerlichen Vorteil dar.Google Scholar
  117. 639.
    Auf eine detaillierte Darstellung der Belastungs-und Verteilungsmethode wird verzichtet. Für weitergehende Informationen vgl. Marx, Steuerumlagen, 1996, S. 951. Zu den handelsrechtlichen Implikationen vgl. Zöchling/Fraberger, Steuerumlagen, 2004, S. 703. Nach Tissot, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 414, ist die Steuerumlage entweder in Höhe des nominellen Steuervorteils/nachteils oder auf Grundlage einer Barwertberechnung zu ermitteln.Google Scholar
  118. 640.
    Vgl. zur weiteren Untersuchung u.a. Althuber/ Mang, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 617; Zöchling/Fraberger, Steuerumlagen, 2004, S. 711–713.Google Scholar
  119. 641.
    § 9 Abs. 7 öKStG. Unklar ist hingegen, wie Zuschreibungen bzw. Veräußerungsgewinne steuerlich zu berücksichtigen sind. Das Gesetz würde mangels eindeutiger Befreiungsvorschriften von einer Steuerpflicht ausgehen. Der Erlass der Finanzverwaltung sieht nur Zuschreibungen (§ 6 Z 13 öEStG) als steuerwirksam an und greift damit zu kurz. Vgl. Gahleitner/ Furherr, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 134.Google Scholar
  120. 643.
    Vgl. Zöchling, Auslandsverluste, 2004, S. 1442.Google Scholar
  121. 644.
    Begründet wird die Nichteinbeziehung ausländischer Gewinne mit dem nicht vorhandenen Besteuerungsrecht Österreichs. A. A. Tissot, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 414. Er verweist zum einen darauf, dass die Einbeziehung ausländischer Gruppenmitglieder optional ist und zum anderen dies in Dänemark seit längerem unter Anrechnung ausländischer Ertragsteuern praktiziert wird.Google Scholar
  122. 645.
    Vgl. Broer, Österreich, 2005, S. 454.Google Scholar
  123. 646.
    Vgl. Hirschler/ Schindler, Österreichische Gruppenbesteuerung, 2004, S. 510. Kritisch hierzu Tissot, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 417.Google Scholar
  124. 648.
    Vgl. Bruckner, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 229.Google Scholar
  125. 649.
    Paradoxerweise hängt die Verrechnung des verbleibenden Verlustvortrags von den künftigen Gewinnen des Gruppenträges ab. Vgl. Zöchling, Auslandsverluste, 2004, S. 1443.Google Scholar
  126. 650.
    Vgl. Zöchling, Auslandsverluste, 2004, S. 1444; Kessler/Daller, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 295.Google Scholar
  127. 651.
    Bei einem tatsächlichen und endgültigen Vermögensverlust der Beteiligung am ausländischen Gruppenmitglied wird der Nachversteuerungsbetrag um die während der Gruppenbesteuerung nicht steuerwirksam vorgenommenen Teilwertabschreibungen gekürzt. Vgl. Eberhartinger/ Pummerer, Gruppenbesteuerung, 2007, Fn. 16.Google Scholar
  128. 652.
    § 9 Abs. 7 S. 2 öKStG. Vgl. Mitterlehner, Firmenwertabschreibung, 2004, S. 699; Gradel, Österreich, 2005, S. 326. Kritisch zum engen Anwendungsbereich vgl. Göttsche/Stangl, Gruppenbesteuerung, 2004, S. 605. Auch bei einem gruppeninternen Beteiligungskauf ist eine Firmenwertabschreibung explizit ausgeschlossen.Google Scholar
  129. 655.
    Vgl. Mitterlehner, Firmenwertabschreibung, 2004, S. 699–700.Google Scholar
  130. 656.
    Vgl. Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 141.Google Scholar
  131. 658.
    Welche das im Einzelnen sind, vgl. Fülbier, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 220.Google Scholar
  132. 660.
    Vgl. Lechner, Nachversteuerung, 2005, S. 467–468. Eine Steuerfalle ist bei der Umwandlung der Auslandsbetriebsstätte in eine Kapitalgesellschaft gegeben. Auch die Nutzung von Verlustvorträgen durch die Kapitalgesellschaft führt zu einer Nachversteuerung. Vgl. Kessler/Daller, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 295.Google Scholar
  133. 661.
    In Anlehnung an Eberhartinger/ Pummerer, Gruppenbesteuerung, 2007, S. 67.Google Scholar
  134. 664.
    Hinsichtlich des in Deutschland eingeführten § 8c KStG n. F. werden in der Literatur deutliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Vorschrift geäußert. Vgl. Dörfler/ Wittkowski, Verschärfung, 2007, S. 516; Hey, Besteuerungsprinzipien, 2007, S. 1306; Wiese, Verlust, 2007, S. 744.Google Scholar
  135. 665.
    Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 30. In Dänemark existieren zahlreiche Einzelgesetze, in denen sich die einkommensteuerlichen Regelungen befinden. Als wichtigste Gesetze seien das Staatssteuergesetz (statsskatteloven für Einkommen-und Vermögenssteuer) und das Veranlagungsgesetz (ligningsloven) zu nennen.Google Scholar
  136. 667.
    Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 219.Google Scholar
  137. 669.
    Vgl. Berglund, Denmark, 2006, S. 163.Google Scholar
  138. 671.
    Das dänische Steuerrecht kannte bereits in der Vergangenheit so gut wie keine stillen Reserven. So wurden beispielsweise die Bilanzwerte für Grundbesitz regelmäßig an die Marktwerte angeglichen. Mit dem Jahresabschlussgesetz (årsregnskabslov) v. 22. 5. 2001 wurde die Rechnungslegung deutlich in Richtung IAS/IFRS angepasst, um ein noch realitätsnäheres Bild des Unternehmens abzubilden. Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 69.Google Scholar
  139. 673.
    Dividenden sind auch dann freigestellt, wenn sie vor Erfüllung der einjährigen Behaltefrist ausgeschüttet werden, die Behaltefrist aber erst im Anschluss erfüllt wird. Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 253. Die Mindestbeteiligungshöhe von 15% gilt ab 1. 1. 2007 und wird ab 1. 1. 2009 auf 10% reduziert.Google Scholar
  140. 674.
    Abzugsbegrenzungen, die sich aufgrund der Beschränkungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung ergeben, werden nicht weiter thematisiert. Vgl. hierzu Petersen/ Kjaer-Hansen/ Brecht, Dänemark, 2006, S. 135.Google Scholar
  141. 675.
    Für Investmentfonds/-gesellschaften gelten zur Besteuerung der Anteilsgewinne Sonderregelungen. Vgl. Petersen/ Kjaer-Hansen/ Brecht, Dänemark, 2006, S. 126–127.Google Scholar
  142. 678.
    Vgl. Berglund, Denmark, 2006, S. 163.Google Scholar
  143. 680.
    Sofern die Steuerschuld die geleisteten Vorauszahlungen übersteigt, ist ein Zuschlag i. H. v. 5,7% zu entrichten. Vgl. Berglund, Denmark, 2006, S. 165.Google Scholar
  144. 682.
    Spezielle Vorschriften gelten für Verluste aus Anteilsveräußerungen, Finanzinstrumenten und Grundbesitz. Wie noch zu betrachten sein wird, können Verluste außer Acht gelassen werden, wenn ein vorhandenes Anrechnungsguthaben genutzt werden soll. Vgl. Linn/ Reichl/ Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 634.Google Scholar
  145. 683.
    Vgl. Sedlaczek, Dänemark, 2006, S. 165.Google Scholar
  146. 684.
    Vgl. Berglund, Denmark, 2006, S. 165.Google Scholar
  147. 685.
    Vgl. Berglund, Denmark, 2006, S. 165.Google Scholar
  148. 686.
    Die Möglichkeit einer sog. Konzernklausel existiert somit auch in Dänemark nicht. Vgl. Linn/ Reichl/ Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 635.Google Scholar
  149. 687.
    Hierdurch wird sichergestellt, dass bei einem Gesellschafterwechsel ein Mindestgewinn in Höhe des Nettokapitaleinkommens vorhanden ist und bleibt. Übt die Verlustgesellschaft nur in geringem Umfang operative Geschäftstätigkeiten aus, kann dies dazu führen, dass Verluste gänzlich untergehen. Ausgenommen hiervon sind nach § 15 Abs. 7 LL sog. Vorratsgesellschaften (skuffeselskaber), die seit ihrer Gründung keine aktiven Tätigkeiten ausüben. Vgl. Petersen/ Kjaer-Hansen/ Brecht, Dänemark, 2006, S. 136.Google Scholar
  150. 688.
    Vgl. Linn/ Reichl/ Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 635. Eine steuerfreie Übertragung ergibt sich aus der Möglichkeit zur Buchwertfortführung.Google Scholar
  151. 689.
    Vgl. Petersen/ Kjaer-Hansen/ Brecht, Dänemark, 2006, S. 136.Google Scholar
  152. 690.
    Näheres zu den Techniken beim step-up vgl. Dörfler/ Wittkowski, Zwischenwertansatz, 2007.Google Scholar
  153. 691.
    Vgl. Schulze, Konzernbesteuerung, 2005, S. 164.Google Scholar
  154. 692.
    Die Entwicklung zeigt sich beispielsweise auch in Frankreich. Gl. A. vgl. Berglund, Denmark, 2006, S. 168. Grundsätzlich hierzu Sedlaczek, Dänemark, 2006, S. 167.Google Scholar
  155. 693.
    Vgl. BDI/PricewaterhouseCoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 38. Die Freistellungsmethode mit Progressionsvorbehalt entwickelt sich zunehmend zur Ausnahmevorschrift. Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 206.Google Scholar
  156. 695.
    Vgl. Kessler, International, 1993, S. 303.Google Scholar
  157. 696.
    Im Erlasswege wurde 1903 dänischen Konzernuntergesellschaften die Einkommenszusammenrechnung eingeräumt und 1943 auf ausländische Tochtergesellschaften ausgedehnt. Vgl. Grotherr, Konzernbesteuerungssysteme, 1996, S. 357.Google Scholar
  158. 697.
    Vgl. zu den Änderungen u. a. Kessler/ Daller, Dänemark, 2005, S. 2–3; Schulze, Konzernbesteuerung, 2005, S. 163–164.Google Scholar
  159. 698.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 747.Google Scholar
  160. 699.
    Vgl. Amby, Denmark, 2004, S. 237.Google Scholar
  161. 700.
    Vgl. Grotherr, Dänemark, 1995, S. 114.Google Scholar
  162. 701.
    Vgl. Böhme, Dänemark, 1998, S. 166.Google Scholar
  163. 703.
    Für die dänische Gruppenbesteuerung stellt dies eine wesentliche Änderung dar, da die Muttergesellschaft in der Vergangenheit zur Zusammenveranlagung 100% der Anteile halten musste. Durch die Herabsetzung der Beteiligungsquote soll ausgeschlossen werden, dass die zwingende Gruppenbesteuerung bereits durch den Verkauf einer einzigen Aktie unterlaufen werden kann. Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 263.Google Scholar
  164. 704.
    Vgl. Kessler, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 239.Google Scholar
  165. 705.
    Vgl. Kessler/ Daller, Dänemark, 2005, S. 2; BDI/PricewaterhouseCoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 39.Google Scholar
  166. 706.
    Vgl. Schulze, Konzernbesteuerung, 2005, S. 163; Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 113.Google Scholar
  167. 707.
    Vgl. Kessler, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 239.Google Scholar
  168. 708.
    Die dänische Finanzverwaltung sieht sich nur für eine Gesellschaft als Ansprechpartner. Die Verwaltungsgesellschaft hat bei den gewinnbringenden Gesellschaften die Steuer einzutreiben und Steuererstattungen aufgrund von Verlusten weiterzureichen. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 263.Google Scholar
  169. 709.
    Vgl. Fülbier, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 228. Zur Definition des Zurechnungskonzepts im Rahmen der Zusammenveranlagung vgl. A.IV.4.Google Scholar
  170. 710.
    Vgl. grundsätzlich zum Zurechnungskonzept Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 113–117.Google Scholar
  171. 711.
    Die Ergebniszusammenfassung ohne Zwischenerfolgseliminierung (Zurechnungstheorie) in Dänemark (aber auch in Österreich) weist in mancher Hinsicht Ähnlichkeiten zur deutschen Organschaft auf. So auch Witt, Konzernbesteuerung, 2006, S. 90.Google Scholar
  172. 712.
    Es könnte damit der trügerische Eindruck entstehen, dass es in Dänemark zu einer Einheitsbesteuerung kommt. Vgl. Böhme, Dänemark, 1998, S. 167.Google Scholar
  173. 713.
    Auch gruppenintern ausgeschüttete Dividenden unterliegen nicht der Besteuerung. Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 265; Fülbier, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 228.Google Scholar
  174. 714.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 755–756. Die Verlustgesellschaften können damit in künftigen Jahren die bei ihnen vorgetragenen Verluste mit eigenen positiven Einkünften ausgleichen. Erst anschließend sind die Verluste mit dem Einkommen anderer Gruppengesellschaften zu verrechnen. Dänemark bildet hierdurch eine Ausnahme von dem Grundsatz des Zusammenrechnungskonzepts. Vgl. Grotherr, Konzernbesteuerungssysteme, 1996, S. 360.Google Scholar
  175. 715.
    Auf eine nähere Darstellung der einzelnen Methoden wird verzichtet. Die Darstellung der Formen einer Steuerumlage findet sich etwa in Amby, Denmark, 2004, S. 241.Google Scholar
  176. 716.
    Die Verschärfung der Gruppenbesteuerung dient vor allem als Gegenfinanzierung der Senkung des Körperschaftsteuersatzes von bisher 30% auf 28%. Vgl. Kessler, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 239.Google Scholar
  177. 717.
    Vgl. Watrin/ Sievert/ Strohm, Konzernbesteuerung, 2004, S. 4.Google Scholar
  178. 718.
    Wo die Gruppengesellschaft tatsächlich ihren Sitz hat, ist bedeutungslos. Vgl. Grotherr, Dänemark, 1995, S. 514. Zu den gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen einer aktieselskab (AG) bzw. anpartsselskab (GmbH) vgl. Ring/Olsen-Ring, Kapitalgesellschaftsrecht, 2004, S. 101–110.Google Scholar
  179. 719.
    Vgl. die detaillierte Auflistung der gesetzlichen Vorgaben bei Berglund, Denmark, 2006, S. 67.Google Scholar
  180. 720.
    Vgl. Sauerland, Konzerne, 2007, S. 81.Google Scholar
  181. 721.
    § 31 Abs. 5 SEL. Zutreffend weist Kessler darauf hin, dass in der steuerneutralen Wertaufstockung auf Ebene der Tochtergesellschaft ein notwendiges Korrelat zu der Verpflichtung besteht, das Einkommen der Gruppengesellschaft nach dem Recht des Heimatstaats des Gruppenträgers zu ermitteln. Vgl. Kessler, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 240.Google Scholar
  182. 722.
    Vgl. Watrin/ Sievert/ Strohm, Konzernbesteuerung, 2004, S. 4.Google Scholar
  183. 723.
    Vgl. Amby, Denmark, 2004, S. 240. Witt spricht auch von einer Schattenveranlagung. Vgl. Witt, Konzernbesteuerung, 2006, S. 94Google Scholar
  184. 724.
    Daher sind nicht nur untergeordnete Tochtergesellschaften, sondern auch über-oder gleichgeordnete ausländische Konzerngesellschaften oder Betriebsstätten einzubeziehen. Frankreich und Italien sieht hingegen ausschließlich die Einbeziehung untergeordneter Unternehmen vor. Vgl. Schulze, Konzernbesteuerung, 2005, S. 164.Google Scholar
  185. 725.
    Vgl. Amby, Denmark, 2004, S. 241.Google Scholar
  186. 726.
    Sowohl Dividenden, die von der ausländischen Gruppentochter gezahlten werden, als auch die darauf entrichteten Steuern, sind außer Acht zu lassen. Vgl. Schulze, Dänemark, 2005, Rn. 265.Google Scholar
  187. 728.
    Beispiele zur Anwendung der Vorschrift finden sich in Amby, Denmark, 2004, S. 246.Google Scholar
  188. 729.
    Vgl. Kessler/ Daller, Dänemark, 2005, S. 2; Kessler, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 240; Schmidt/Heinz, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 143–144.Google Scholar
  189. 732.
    So die Auslegung der Kapitalexportneutralität nach Schaumburg, International, 1998, Rn. 14.16.Google Scholar
  190. 734.
    Vgl. Schaumburg, International, 1998, Rn. 14.16.Google Scholar
  191. 735.
    Vgl. Schulze, Konzernbesteuerung, 2005, S. 164.Google Scholar
  192. 737.
    Vgl. Schaumburg, International, 1998, Rn. 14.18.Google Scholar
  193. 739.
    Als Ausnahmen gelten die Fälle, in denen es im Quellenstaat definitiv zu keiner Verlustverrechnung mehr kommen kann. Nach Ansicht von Lehner gebietet dies der Gleichheitsgrundsatz. Vgl. Lehner, Territorialitätsprinzip, 2005, S. 260.Google Scholar
  194. 741.
    Vgl. Hey, Besteuerungsprinzipien, 2007, S. 1306.Google Scholar
  195. 744.
    Vgl. Schulze, Konzernbesteuerung, 2005, S. 164.Google Scholar
  196. 745.
    EuGH v. 15. 5. 1997, C-250/95, Futura Participations und Singer.Google Scholar
  197. 747.
    Vgl. Geiger, Einheit, 2002, S. 361; Rubbens/Lohuis, Niederländisches Steuerrecht, 2004, Rn. G 918; Offermanns, Netherlands, 2006, S. 477. A. A. Dörr/Küppers, Niederlande, 2005, S. 417.Google Scholar
  198. 748.
    Bei einer natürlichen Person werden die zu jeder Einkunftsart (Box) gehörenden Einkünfte getrennt von den anderen ermittelt und mit unterschiedlichen Steuersätzen belastet. Drei Boxen sind zu unterscheiden. Box 1: Einkünfte aus Arbeit und selbstgenutztem Wohneigentum, Box 2: Einkünfte aus wesentlichen Beteiligungen, Box 3: Einkünfte aus Vermögensbesitz (Ersparnisse und Kapitalanlagen). Für Verluste aus Box 2 (z. B. durch Veräußerung) gibt es einen Verlustrücktrag von drei Jahren und einen Verlustvortrag von acht Jahren innerhalb derselben Box. Vgl. Müssener, Niederlande, 2004, Rn. 78, 304.Google Scholar
  199. 749.
    Vgl. De Vries, Netherlands, 2004, S. 461.Google Scholar
  200. 750.
    Vgl. Dörr/ Küppers, Niederlande, 2005, S. 418.Google Scholar
  201. 751.
    Vgl. Dörr/ Küppers, Niederlande, 2005, S. 417.Google Scholar
  202. 752.
    Vgl. Dörr/ Küppers, Niederlande, 2005, S. 417. Für die ESt 2005 besteht in den Niederlanden ein maximaler Progressivsteuersatz bis 52%.Google Scholar
  203. 753.
    Vgl. Müssener, Niederlande, 2004, Rn. 76.Google Scholar
  204. 754.
    Für Beteiligungen mit passivem Charakter entfällt die Freistellung der Beteiligungserträge. In diesen Fällen findet die Anrechnungsmethode Anwendung. Tochtergesellschaften gelten (mit Ausnahme von Immobiliengesellschaften) als passiv, wenn sie zu mehr als 50% Aktiva mit Kapitalanlagecharakter, die nicht im Unternehmen eingebunden sind, hält und in einem Niedrigsteuerstaat, d. h. effektiver Steuersatz von unter 10% ansässig ist. Vgl. Spierts, Steueränderungen, 2007, S. 463.Google Scholar
  205. 755.
    So wurde etwa auf eine Mindesthaltedauer verzichtet. Vgl. o. V., Steuerreformen, 2006, S. 1035.Google Scholar
  206. 756.
    Vgl. Müssener, Niederlande, 2004, Rn. 354.Google Scholar
  207. 757.
    Vgl. Van den Tillaart, Niederlande, 2005, S. 3.Google Scholar
  208. 758.
    Vgl. Spierts, Steuerreform, 2005, S. 464.Google Scholar
  209. 759.
    Vgl. Foddanu, Steuerreform, 2006, S. 270; Van den Tillaart/Behnes, Steuerreform, 2007, S. 6.Google Scholar
  210. 760.
    Gesetz v. 30. 11. 2006 zur niederländischen Unternehmensteuerreform 2007 (Wet werken aan winst), Std. 2006, Nr. 631.Google Scholar
  211. 762.
    Vgl. Foddanu, Steuerreform, 2006, S. 268–269. Der begünstigte Betrag ist sowohl auf den Zinssatz für steuerliche Verzugszinsen (etwa 4,7% für das Quartal I/2007) als auch auf das durchschnittliche Eigenkapital begrenzt. Spierts, Steueränderungen, 2007, S. 462.Google Scholar
  212. 764.
    Vgl. Müssener, Niederlande, 2004, Rn. 359; WA, Steuerreform, 2005, S. 983.Google Scholar
  213. 765.
    Vgl. Foddanu, Steuerreform, 2006, S. 268.Google Scholar
  214. 766.
    Vgl. Rubbens/ Lohuis, Niederländisches Steuerrecht, 2004, Rn. G 917; BDI/PricewaterhouseCoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 63; Linn/Reichl/Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 634.Google Scholar
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    Vgl. Spierts, Steuerreform, 2005, S. 427; Elsweier, Dutch, 2006, S. 187. Gemäß Art. 20 Abs. 4 WetVpb sind die Verluste in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind, mit Gewinnen zu verrechnen.Google Scholar
  216. 768.
    Vgl. DÖRR, Niederlande, 2005, S. 282.Google Scholar
  217. 769.
    Vgl. BDI/ Pricewaterhousecoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 63.Google Scholar
  218. 770.
    Nach Art. 20a Abs. 4 WetVpb können Verlustvorträge unter bestimmten Voraussetzungen trotz Anteilseignerwechsels genutzt werden. Vgl. Offermanns, Netherlands, 2006, S. 479; Smits u. a., Niederlande, 2006, S. 209.Google Scholar
  219. 771.
    Zu den Varianten unschädlicher Anteilsübertragungen vgl. Thömmes u.a., Umwandlungssteuerrecht, 2005, Rn. NL-59.Google Scholar
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    Vgl. Sedlaczek, Niederlande, 2006, S. 437.Google Scholar
  221. 774.
    Die beteiligten Gesellschaften haben ihre Gewinne nach denselben Grundsätzen zu ermitteln. Weiterhin ist die spätere Besteuerung sicherzustellen und die Verschmelzung darf nicht aus Gründen der Steuervermeidung oder des Besteuerungsaufschubs durchgeführt werden. Vgl. Thömmes u. a., Umwandlungssteuerrecht, 2005, Rn. NL-85. Eine Darstellung der zivilrechtlichen Verschmelzungsarten findet sich in Smits u. a., Niederlande, 2006, S. 211–213.Google Scholar
  222. 775.
    Vgl. Thömmes u. a., Umwandlungssteuerrecht, 2005, Rn. NL-88.Google Scholar
  223. 776.
    Vgl. Linn/ Reichl/ Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 636.Google Scholar
  224. 777.
    Die Anrechnungsmethode findet sowohl unilateral als auch bilateral Anwendung. Vgl. Dörr/ Küppers, Niederlande, 2005, S. 417.Google Scholar
  225. 778.
    Einschlägige Vorschrift ist der Beschluss zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (besluit voorkoming dubbele belasting) vom 21. 12. 1989. Vgl. Müssener, Niederlande, 2004, Rn. 279.Google Scholar
  226. 779.
    Vgl. Spierts, Steuerreform, 2005, S. 427.Google Scholar
  227. 780.
    Vgl. Müssener, Niederlande, 2004, Rn. 293.Google Scholar
  228. 781.
    Vgl. Van den Tillaart/Behnes, Steuerreform, 2007, S. 6.Google Scholar
  229. 782.
    Vgl. Spierts, Steuerreform, 2005, S. 427.Google Scholar
  230. 783.
    Eine ursprünglich angedachte Ausdehnung der fiscale eenheid auf ausländische Niederlassungen wurde im Zuge der Reform 2007 aufgegeben. Vgl. Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 272.Google Scholar
  231. 784.
    Vgl. Watrin/ Sievert/ Strohm, Konzernbesteuerung, 2004, S. 9; Kessler, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 243.Google Scholar
  232. 785.
    In den Niederlanden ist das Konzept der steuerlichen Einheit seit 1940 gesetzlich geregelt und 1969 in das noch heute gültige Körperschaftsteuergesetz übernommen worden. Vgl. Art. 15-15aj WetVpb. Wet op de vennootschapsbelasting 1969 (Körperschaftsteuergesetz) vom 8. 10. 1968, Stb. Nr. 445 in der ab 1. 1. 2003 geltenden aktuellen Fassung durch das Änderungsgesetz vom 11. 12. 2002, Stb. Nr. 618. Infolgedessen wurde der Erlass zur steuerlichen Organschaft (besluit fiscale eenheid 2003) neu gefasst. Vgl. Waldens/ Foddanu, Niederlande, 2004, S. 91.Google Scholar
  233. 786.
    Vgl. Narraina u. a., Organschaft, 1991, S. 837; Grotherr, Konzernbesteuerungssysteme, 1996, S. 361; Waldens/Foddanu, Niederlande, 2004, S. 91. Nach Art. 15 Abs. 1 S. 1 WetVpb erfolgt die Besteuerung „als ob es einen Steuerpflichtigen gibt, sodass die Tätigkeiten und das Vermögen der Tochtergesellschaft Teil der Tätigkeiten und des Vermögens der Muttergesellschaft sind.“ Die subjektive Steuerpflicht der Gruppentochter besteht somit fort, wohingegen für die sachliche Steuerpflicht ein Steuerpflichtiger vorliegt. Vgl. Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 266.Google Scholar
  234. 787.
    Vgl. Kollruss, Niederlande, 2004, S. 5.Google Scholar
  235. 788.
    Vgl. Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 266.Google Scholar
  236. 790.
    Zur Einbeziehung der niederländischen Betriebsstätte muss die ausländische Kapitalgesellschaft in einem EU-Mitgliedstaat oder einem Staat, mit dem die Niederlande ein DBA mit Diskriminierungsverbot abgeschlossen hat, ansässig sein. Vgl. Kollruss, Niederlande, 2004, S. 6.Google Scholar
  237. 792.
    Die Beteiligungsquote ergibt sich aus den Kapitalanteilen und den zugehörigen Stimmrechten. Stimmrechtslose Vorzugsaktien bleiben bei der Ermittlung der Beteiligungshöhe unberücksichtigt. Vgl. Grotherr, Konzernbesteuerungssysteme, 1996, S. 367.Google Scholar
  238. 793.
    Zu beachten ist, dass dabei die Gewinnermittlungszeiträume und-methoden übereinstimmen. Vgl. Spierts, Anträge, 2004, S. 391.Google Scholar
  239. 794.
    Vgl. Endres, Organschaftsvorschriften, 2003, S. 38; Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 267.Google Scholar
  240. 795.
    Vgl. De Vries, Netherlands, 2004, S. 467.Google Scholar
  241. 796.
    Vgl. Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 267. Dies entspricht auch dem Ausgangspunkt zur Entwicklung eines handelsrechtlichen Konzernabschlusses.Google Scholar
  242. 797.
    Die Konsolidierung zu einer zusammenfassenden Eröffnungsbilanz (vermoegensopstelling van de combinate) weist unverkennbare Parallelen zu den handelsrechtlich bekannten Konsolidierungsmethoden auf. Vgl. zu den handelsrechtlichen Konsolidierungsmaßnahmen Baetge/ Kirsch/ Thiele, Konzernbilanzen, 2004.Google Scholar
  243. 798.
    Die Aufdeckung von im Beteiligungsbuchwert ruhenden stillen Reserven hat durch die Bildung eines Ausgleichspostens erfolgsneutral zu erfolgen. Auch die Entstehung eines Goodwills ist ausgeschlossen. Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 797; Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 144.Google Scholar
  244. 800.
    Vgl. Geiger, Einheit, 2002, S. 363.Google Scholar
  245. 801.
    So auch De Vries, Netherlands, 2004, S. 474.Google Scholar
  246. 802.
    Bei der fiscale eenheid bestehen dieselben Verlustabzugsbeschränkungen wie bei jedem Einzelsteuerpflichtigen auch. Damit können vorkonzernliche Verlustvorträge indirekt das Konzernergebnis beeinflussen. Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 800.Google Scholar
  247. 803.
    Vgl. Grotherr, Konzernbesteuerungssysteme, 1996, S. 361. Eine gruppeninterne Verlustverrechnung geht einer Verrechnung mit Vorgruppenverlusten immer vor. Vgl. De Vries, Netherlands, 2004, S. 474.Google Scholar
  248. 804.
    Vgl. Kollruss, Niederlande, 2004, S. 6.Google Scholar
  249. 805.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 799.Google Scholar
  250. 806.
    Vgl. Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 268.Google Scholar
  251. 807.
    Vgl. Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 146.Google Scholar
  252. 808.
    Dies erfolgt unabhängig davon, ob dem Gruppenträger tatsächlich ein Vorteil zufloss. Vgl. Waldens/ Foddanu, Niederlande, 2004, S. 95; Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 269.Google Scholar
  253. 809.
    Vgl. Waldens/ Foddanu, Niederlande, 2004, S. 95. Jungnitz sieht mit dieser Option zu Recht den Nachteil verbunden, dass es jährlich zu einer fiktiven Ergebnisverteilung kommen muss, um die Höhe des Verlusts der Tochter festzustellen. Vgl. Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 270.Google Scholar
  254. 810.
    Zum Einheitskonzept vgl. Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 142–150.Google Scholar
  255. 811.
    Zustimmend Watrin/ Sievert/ Strohm, Konzernbesteuerung, 2004, S. 9; Fülbier, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 229.Google Scholar
  256. 814.
    Vgl. Jungnitz, Niederlande, 2006, S. 272.Google Scholar
  257. 815.
    EuGH v. 13. 12. 2005, C-446/03, Marks & Spencer, Rn. 56.Google Scholar
  258. 816.
    EuGH v. 29. 3. 2007, C-347/04, Rewe Zentralfinanz, Rn. 33.Google Scholar
  259. 817.
    EuGH v. 29. 3. 2007, C-347/04, Rewe Zentralfinanz, Rn. 44–45.Google Scholar
  260. 819.
    Vgl. hierzu Rs. C-414/06, Lidl Belgium, IStR 2006, S. 784 m. Anm. Reiser/Roth sowie Rs. C-415/06, Stahlwerk Ergste Westig, ABl. 2006, C 326/5.26. Zur Rs. Stahlwerk Ergste Westig vgl. den Beschluss des EuGH v. 6. 11. 2007.Google Scholar
  261. 820.
    Vgl. Romanelli, Italy, 2006, S. 363.Google Scholar
  262. 821.
    Vgl. Lobis, Italien, 2005, Rn. 32.Google Scholar
  263. 822.
    Vgl. Romanelli, Italy, 2006, S. 363.Google Scholar
  264. 823.
    Vgl. Gesetzesverordnung Nr. 344 v. 12. 12. 2003 (Decreto legislativo, Riforma dell’imposizione sul reddito delle società), Gazzetta Ufficiale della Repubblica Italiana (Gesetzblatt) Nr. 291 v. 16. 12. 2003. Näheres u. a. Mayr/Frei, Reform, 2003, S. 525; Romani/Strnad/Grabbe, Italien, 2004, S. 155; Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 776–777.Google Scholar
  265. 824.
    Art. 77 TUIR. TUIR = Testo unico delle imposte sui redditi (Einheitstext der Steuern auf das Einkommen). Entsprechend dem Haushaltsgesetz 2008 wird der Körperschaftsteuersatz ab dem 1. 1. 2008 auf 27,5% abgesenkt. Vgl. Mayr, Haushaltsgesetz, 2007, S. 1059, Romani/Grabbe/Imbrenda, 2008, S. 210.Google Scholar
  266. 825.
    Brandes/ Strassl, Italien, 2004, S. 40, attestieren dem Standort Italien nach der Unternehmensteuerreform 2004 eine deutliche Attraktivitätssteigerung.Google Scholar
  267. 828.
    Niedrigsteuerländer zeichnen sich gem. Art. 167 Abs. 4 S. 1 TUIR durch „empfindlich niedrigere Steuersätze“ sowie durch das Fehlen eines angemessenen Informationsaustausches“ aus. Vgl. auch Ministerialdekret v. 21. 11. 2001.Google Scholar
  268. 829.
    Das Haushaltsrahmengesetz für das Jahr 2006 wurde vom italienischen Parlament am 23. 12. 2005 als Gesetz Nr. 266 verabschiedet.Google Scholar
  269. 830.
    Vgl. Lobis, Neuerungen, 2006, S. 2. Die effektive steuerliche Belastung bei Veräußerung beträgt 5,28% (33% von 16%) und bei Ausschüttungen 1,65% (33% von 5%). Die italienische Regierung sieht in ihrem Entwurf eines Haushaltsgesetzes 2008 vor, zu dem vorherigen Rechtsstand wieder zurückzukehren, wonach 95% der Veräußerungsgewinne freigestellt werden. Vgl. Mayr, Haushaltsgesetz, 2007, S. 1059.Google Scholar
  270. 831.
    Vgl. Mayr, Änderungen, 2007, S. 560.Google Scholar
  271. 832.
    Vgl. Mayr/ Frei, Gruppenbesteuerung, 2005, S. 551.Google Scholar
  272. 833.
    Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 531; Dörr, Italien, 2004, S. 248.Google Scholar
  273. 834.
    Vgl. Giaconia, Italy, 2004, S. 381; Linn/Reichl/Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 634.Google Scholar
  274. 835.
    Vgl. Lobis, Italien, 2005, Rn. 149.Google Scholar
  275. 836.
    Vgl. Giaconia, Italy, 2004, S. 381; BDI/PricewaterhouseCoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 54.Google Scholar
  276. 837.
    Vgl. Linn/ Reichl/ Wittkowski, Verlustverrechnung, 2006, S. 363.Google Scholar
  277. 838.
    Vgl. Mayr, Umwandlungssteuerrecht, 1997, Rn. I 235.Google Scholar
  278. 840.
    Vgl. Mayr, Umwandlungssteuerrecht, 1997, Rn. I 235.Google Scholar
  279. 841.
    Vgl. Mayr, Änderungen, 2007, S. 561.Google Scholar
  280. 842.
    Vgl. BDI/ PricewaterhouseCoopers, Verlustberücksichtigung, 2006, S. 54. So sieht auch das DBA Deutschland-Italien für Deutschland die Freistellungs-und für Italien die Anrechnungsmethode vor. Vgl. Vogel, in: Vogel/Lehner (Hrsg.), Doppelbesteuerungsabkommen, 2003, Art. 23, Rn. 16.Google Scholar
  281. 843.
    Vgl. Lobis, Italien, 2005, Rn. 135.Google Scholar
  282. 846.
    Hierzu zählen insbesondere die società per azioni (S.p.a. = AG), die società in accomandita per azioni (S.a.p.a. = KGaA) und die società a responsabilità limitata (S.r.l. = GmbH). Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 930–931. Bei der Gesetzgebung orientierte sich der italienische Gesetzgeber u. a. an den Modellen in Frankreich, Dänemark, den USA, den Niederlanden und Spanien. Vgl. Romani/Strnad/Grabbe, Italien, 2004, S. 158.Google Scholar
  283. 847.
    Vgl. Schneider, Gruppenbesteuerung, 2007, S. 457. I. R. d. Beratungen zum Haushaltsgesetz 2008 wird diskutiert, bei Ausschüttungen innerhalb der Gruppe die 5%ige Besteuerung aufrecht zu erhalten. Vgl. Mayr, Haushaltsgesetz, 2007, S. 1060.Google Scholar
  284. 848.
    Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 531. Die Bestimmung wurde dahingehend präzisiert, dass in den Abkommen auch eine Klausel zum Austausch von Informationen enthalten sein muss. Vgl. Art. 26 OECD-MA.Google Scholar
  285. 850.
    Hält Gesellschaft X 80% an Y und Y 60% an Z, dann kommt keine Besteuerungseinheit zustande, da die mittelbare Beteiligung nur 48% beträgt. Gesellschaft Z bleibt von der Konsolidierung ausgeschlossen. Vergleich in Anlehnung an Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 780.Google Scholar
  286. 851.
    Nach Lobis sind die Voraussetzungen kumulativ zu erfüllen. Vgl. Lobis, Italien, 2005, Rn. 158; zweifelnd aber im Ergebnis zustimmend Romani/Strnad/Grabbe, Italien, 2004, S. 158.Google Scholar
  287. 852.
    Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 531.Google Scholar
  288. 853.
    Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 158.Google Scholar
  289. 854.
    Es gibt somit so viele Vereinbarungen wie es einbezogene kontrollierte Gesellschaften gibt. Zu den Einzelheiten vgl. Schneider, Gruppenbesteuerung, 2007, S. 459.Google Scholar
  290. 855.
    Vgl. Lobis, Italien, 2005, Rn. 158.Google Scholar
  291. 857.
    Vgl. Giaconia, Italy, 2004, S. 382; Romani/Strnad/Grabbe, Italien, 2004, S. 158. Als Maßnahme zur Gegenfinanzierung der Senkung des Körperschaftsteuersatzes wird gegenwärtig angedacht, die steuerneutrale Übertragung von Wirtschaftsgütern innerhalb einer steuerlichen Gruppe wieder abzuschaffen. Die Gesetzesänderungen durch das Haushaltsgesetz 2008 würden rückwirkend zum 1. 1. 2008 in Kraft treten. Vgl. Mayr, Haushaltsgesetz, 2007, S. 1059–1060.Google Scholar
  292. 858.
    Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 532.Google Scholar
  293. 859.
    Vgl. Fülbier, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 228.Google Scholar
  294. 860.
    Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 158.Google Scholar
  295. 861.
    Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 532.Google Scholar
  296. 862.
    Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 532.Google Scholar
  297. 863.
    Art. 115 und 116 TUIR. Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 782.Google Scholar
  298. 866.
    Die Anzahl der Anteilseigner bewegt sich danach zwischen zwei und zehn. Mittelbare Beteiligungen bleiben unberücksichtigt. Vgl. Mayr/ Frei, Transparent, 2004, S. 547.Google Scholar
  299. 867.
    Die Beteiligung muss über das ganze Wirtschaftsjahr, für das die Option gelten soll, ohne Unterbrechung gehalten werden. Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 159.Google Scholar
  300. 870.
    Die italienischen Vorschriften gehen davon aus, dass zunächst Gewinne ausgeschüttet werden, die nach der Ausübung der Option gebildet und beim Anteilseigener besteuert wurden. Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 159.Google Scholar
  301. 871.
    Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 159. In Deutschland ist dies bei Beteiligungen an Personengesellschaften als „Spiegelbildmethode“ bekannt.Google Scholar
  302. 872.
    Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 530.Google Scholar
  303. 873.
    Vgl. Mayr/ Frei, Transparent, 2004, S. 550.Google Scholar
  304. 874.
    Vgl. dörr, Italien, 2004, S. 248.Google Scholar
  305. 876.
    Vgl. Scheunemann, Konzernbesteuerung, 2005, S. 311.Google Scholar
  306. 877.
    Vgl. Schneider, Gruppenbesteuerung, 2007, S. 461.Google Scholar
  307. 878.
    Möglicherweise kann eine börsennotierte Gesellschaft auch dann Gruppenträger sein, wenn die Gesellschaft von im Ausland ansässigen Steuerpflichtigen kontrolliert wird. Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 159.Google Scholar
  308. 879.
    Vgl. Giaconia, Italy, 2004, S. 386. Die kontrollierten ausländischen Gesellschaften könnten etwa in einer Sub-Holdung gebündelt werden, um das all-in/all-out-Prinzips zu wahren, während andere Beteiligungen nicht an die Sub-Holding übertragen und damit nicht konsolidiert werden.Google Scholar
  309. 880.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 783.Google Scholar
  310. 883.
    Vgl. Giaconia, Italy, 2004, S. 390.Google Scholar
  311. 884.
    Vgl. Dörr, Italien, 2004, S. 248.Google Scholar
  312. 885.
    Ungeprüfte Ergebnisse werden vom italienischen Fiskus nicht akzeptiert. Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 159.Google Scholar
  313. 886.
    Andernfalls droht die Nichteinbeziehung von Verlusten der betreffenden Auslandsgesellschaften in die Konsolidierung. Vgl. Dvörr, Italien, 2004, S. 248.Google Scholar
  314. 887.
    Gewinne aus der Veräußerung von Wirtschaftsgütern werden nur in Höhe der Differenz zwischen dem Beteiligungsverhältnis an der veräußernden und dem Beteiligungsverhältnis der erwerbenden Gesellschaft besteuert. Dies gilt in den Fällen, in denen das Beteiligungsverhältnis der erwerbenden Gesellschaft niedriger ist. Vgl. Mayr/ Frei, Reform, 2003, S. 535.Google Scholar
  315. 890.
    Vgl. Romani/ Strnad/ Grabbe, Italien, 2004, S. 160.Google Scholar
  316. 891.
    Vgl. Dörr, Italien, 2004, S. 249.Google Scholar
  317. 892.
    Vgl. Dörr, Italien, 2004, S. 249.Google Scholar
  318. 893.
    Vgl. Dörr, Konzernbesteuerung, 2005, S. 785.Google Scholar
  319. 894.
    A. A. Schneider, Gruppenbesteuerung, 2007, S. 464.Google Scholar
  320. 895.
    So auch Schneider, Gruppenbesteuerung, 2007.Google Scholar
  321. 897.
    In den Niederlanden besteht ein Verlustrücktrag von einem und ein Verlustvortrag von acht Jahren. Italien sieht keinen Verlustrücktrag, aber einen auf fünf Jahre beschränkten Verlustvortrag vor. Einen anderen Weg wählt hingegen Dänemark, indem es den subjektbezogenen Verlustabzug auf einen unbeschränkten Verlustvortrag ausdehnt und gleichzeitig die Möglichkeiten zur grenzüberschreitenden Verlustverrechnung einschränkt. Schließlich sieht in Italien der Regierungsentwurf zum Haushaltsgesetz 2008 die weitere Senkung des Körperschaftsteuersatzes von bislang 33% auf 27% bei einer gleichzeitig umfangreichen Erweiterung der Bemessungsgrundlage vor. Vgl. Mayr, Haushaltsgesetz, 2007, S. 1059–1060.Google Scholar

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