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Auszug

International tätige Unternehmen zeichnen sich vornehmlich dadurch aus, dass sie ihre Produktionspotenziale räumlich dezentral auf mehrere Staaten verteilen und in verschiedenen Staaten tätig werden. Dies gebieten nicht nur der zunehmende Wettbewerbsdruck, sondern auch die intensiven globalen Wirtschaftsbeziehungen. Das deutsche Steuerrecht trägt der wachsenden Bedeutung grenzüberschreitender Aktivitäten, zumindest bislang, nur wenig Rechnung.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Thiel, Einfluss, 2004, S. 2603; Wellisch, Verlustausgleich, 2005, S. 183; Meister, Binnenmarkt, 2006, S. 212; Gosch, Spannungsfeld, 2007, S. 1553.Google Scholar
  2. 2.
    EuGH v. 13. 12. 2005, C-446/03, Marks & Spencer.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Scheffler, Verlustverrechnung, 2005, S. 156; Europäische Kommission, Koordinierung, 2006, 823 end. v. 19. 12. 2006.Google Scholar
  4. 4.
    So auch Beirat, Bemessungsgrundlage, März 2007, S. 9 und Spengel, Gewinnermittlung, 2007, S. 272.Google Scholar
  5. 5.
    § 8 Nr. 8 und § 9 Nr. 2 (ausländische Personengesellschaft), Nr. 3 (ausländische Betriebsstätte) und Nr. 7 (ausländische Kapitalgesellschaft) GewStG. Einkünfte aus Auslandskapitalgesellschaften sind zu kürzen, sofern das gewerbesteuerliche Schachtelprivileg greift. Die erforderliche Beteiligungshöhe zur Erreichung des gewerbesteuerlichen Schachtelprivilegs beträgt bei Kapitalgesellschaften ab 2008 15% (vorher 10%). Dies gilt auch dann, sofern DBA eine hiervon abweichende Mindestbeteiligung vorsehen (§ 9 Nr. 8 GewStG). Vgl. Schreiber, Besteuerung, 2005, S. 99–100; Watrin/Wittkowski/Strohm, Unternehmensteuerreform, 2007, S. 791.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Tipke/ Lang, Steuerrecht, 2005, § 11, Rn. 2.Google Scholar
  7. 7.
    Da die Welt aus rund 200 Staaten besteht, wird die Einigung auf eine Strategie noch deutlich schwieriger sein als sie es bei 27 EU-Staaten ohnehin schon ist. Vgl. Wassermeyer, Verrechnungspreise, 2005, S. 64.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. hierzu die Ausführungen von Wagner, Gruppenbesteuerung, 2006, S. 26.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Tartler/ Maier, Steuerpläne, S. 1.Google Scholar
  10. 10.
    Der deutsche Gesetzgeber reagierte auf diese Situation u. a. durch das UntStRefG 2008. Vgl. hierzu Dörfler/ Wittkowski, Verschärfung, 2007, S. 513.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Breuninger/ Prinz, Konzernsteuerreform, 2000, S. 541.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Mössner, Beschränkungen, 1994, S. 239; Weber-Grellet, Verlustverrechnung, 2004, S. 31; Tipke/Lang, Steuerrecht, 2005, § 9, Rn. 60.Google Scholar
  13. 13.
    BFH v. 21. 10. 1981 — I R 149/77, BStBl. II 1982, S. 177.Google Scholar
  14. 15.
    BFH v. 9. 5. 2001 — XI B 151/00, BStBl. II 2001, S. 552. Der XI. Senat ließ ausdrücklich offen, ob der Gesetzgeber von Verfassungs wegen verpflichtet ist zwischen „echten“ und „unechten“ Verlusten zu unterscheiden. Vgl. Eckhoff, Verluste, 2005, S. 37.Google Scholar
  15. 16.
    BFH v. 6. 9. 2006 — XI R 26/04, BStBl. II 2007, S. 167. Vgl. Kohlhaas, Verfassungswidrigkeit, 2006, S. 2240.Google Scholar
  16. 17.
    Vgl. Schreiber, Einführung, 2005, S. 10.Google Scholar
  17. 18.
    Vgl. Baetge/ Kirsch/ Thiele, Konzernbilanzen, 2004, S. 1.Google Scholar
  18. 19.
    Vgl. Theisen, Konzern, 2000, S. 6.Google Scholar
  19. 20.
    Vgl. Baetge/ Kirsch/ Thiele, Konzernbilanzen, 2004, S. 2.Google Scholar
  20. 21.
    Vgl. Baetge/ Kirsch/ Thiele, Konzernbilanzen, 2004, S. 7. Als Gleichordnungskonzern gelten etwa Gemeinschaftsunternehmen, Joint Ventures, Holdinggesellschaften.Google Scholar
  21. 22.
    Vgl. Fülbier, Gruppenbesteuerungssysteme, 2006, S. 216.Google Scholar
  22. 23.
    Diese Unterscheidung geht auf Grotherr zurück. Vgl. Grotherr, Konzernbesteuerungssysteme, 1996, S. 359.Google Scholar
  23. 28.
    Zu den Einzelheiten vgl. Heinsen, Auslandsinvestitionen, 2001, S. 1810.Google Scholar
  24. 29.
    Soweit die ausländische Personengesellschaft sowohl nach dem Steuerrecht im Ansässigkeitsstaat als auch nach deutschem Recht als Mitunternehmer qualifiziert wird, entspricht die steuerliche Behandlung im Wesentlichen einer Betriebsstätte. Die Beteiligung eines inländischen Investors an einer ausländischen gewerblich tätigen Personengesellschaft stellt nach Art. 3 Abs. 1 Buchst. c) i. V. m. Art. 5 OECD-MA ein deutsches Unternehmen mit ausländischer Betriebsstätte dar. Vgl. Krawitz/ Hick, Wahl, 2001, Fn. 6.Google Scholar
  25. 30.
    Vgl. Rheinstein, Rechtsvergleichung, 1987, S. 12.Google Scholar

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