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Aktive Dokumente und Telekooperationsumgebungen

Auszug

Die Idee, elektronische Dokumente mit ausführbaren und programmierbaren Komponenten zu verbinden, liegt in der einen oder anderen Form seit Einführung elektronischer Dokumentenverarbeitungssysteme vor. Im Folgenden wird ein kurzer Abriss über die Entwicklung elektronischer Dokumente mit Fokus auf dieses Konzept gegeben. Anschließend folgt die Diskussion der Metapher des „Agenten“, die selbständig agierende Einheiten mit einer Verbindung aus ausführbaren Komponenten und Inhalt vorsieht. Agententechnologie hat nach ihrem Boom Mitte der neunziger Jahre (siehe dazu bspw. die Anzahl von Artikeln unter dem Suchbegriff „mobile agents“ bei citeseer (2005)) bis heute, von einer Reihe exzellenter Forschungsprototypen abgesehen, keine hinreichend standardisierte und ausgereifte Plattform mit weiter Verbreitung hervorgebracht und stellt weiterhin nur schwer zu lösende Herausforderungen an die Entwicklung (vgl. Vigna 2004). Dennoch birgt diese Forschungsrichtung neben einer fundierten wissenschaftlichen Basis eine Anzahl verschiedener Konzepte, die im Rahmen dieser Arbeit zielgerichtet Verwendung finden. Es wird sich zeigen, dass die Konzepte Aktives Dokument und Agent nicht überschneidungsfrei sind.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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