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Eine Situation abzuwenden, die die Unternehmensexistenz bedroht, ist zentrale Aufgabe des Turnaroundmanagements. Während der Krisenbewältigung werden Turnaroundmanager immer wieder mit Phänomenen wie bspw. Widerständen gegen die angestrebten Veränderungen, lähmenden Ängsten der Mitarbeiter, Rückgriffe auf bewährte Handlungsmuster, Überbelastung, Intransparenzen, starken emotionalen Reaktionen, einem erodierenden Gemeinschaftsgefühl, Verunsicherungen, Ressourcenknappheit und hohen Wandelkosten konfrontiert. Sie haben zudem Schwierigkeiten mit der Aufrechterhaltung des Tagesgeschäftes, der Mobilisierung der Mitarbeiter, der nachhaltigen Etablierung von Veränderungen, dem Aufbau von Fähigkeiten, und der Berücksichtigung der Komponente Mensch in den Turnaroundmaßnahmen. All dies wirkt negativ auf den Turnarounderfolg und ist ein Grund dafür, dass rund zwei Drittel der in eine Turnaroundsituation geratenen Unternehmen die Krise nicht überwinden können. Diese typischen Phänomene eines Turnaroundmanagements lassen sich mit Hilfe von Routinen – d.h. die in einem Unternehmen vorhandenen erlernten und wiederholt musterhaft durchgeführten Handlungen zur Erreichung bestimmter Ziele – in einer bisher noch nicht vorgenommenen Art und Weise analysieren.

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© Gabler | GWV Fachverlage GmbH 2009

Authors and Affiliations

  • Richard Federowski

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