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Klassische Instrumente zur Absicherung von Wechselkursrisiken

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Auszug

Auf dem Devisenterminmarkt werden Devisen gehandelt, bei denen zum heutigen Zeitpunkt ein Wechselkurs vereinbart wird, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt der Umtausch erfolgen soll.1 Bei einem einfachen Kauf oder Verkauf einer Währung auf Termin, wie sie Importeur oder Exporteur durchführen, spricht man von einem „Outright-Geschäft“, auch Sologeschäft genannt, während ein „Swap-Geschäft“ die Verbindung von zwei Geschäften darstellt, d.h. der Kunde einer Bank kauft (verkauft) Devisen per Kasse und verkauft (kauft) sie per Termin zu einem festen Kurs wieder zurück (Spot-Forward-Swap). Möglich ist hier auch eine Verbindung von zwei Termingeschäften zu verschiedenen Zeitpunkten.2 (Forward/Forward Swap) Neben den Devisenterminswaps („Outright-oder foreign exchange swaps“) gibt es auch noch die Währungsswaps („Currency swaps“), bei denen im Zusammenhang mit einer Kreditaufnahme die Währung des Kredits vorübergehend getauscht wird. Dieses Instrument gehört zu den derivativen Instrumenten, von denen später die Rede sein wird. Eine dritte Bedeutung umfasst die Swapgeschäfte der Zentralbanken, durch die über die Festlegung von Devisentermin-Swapsätzen der Zu- und Abfluss von Devisen und damit der Geldmarkt beeinflusst werden soll.

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