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Thesenförmige Zusammenfassung

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Zusammenfassung

Die Rechnungslegung eines Landes bildet ein soziales System, das durch zahlreiche, komplexe Wechselbeziehungen zwischen den daran beteiligten Akteuren und eine umfassende Verflechtung mit der Systemumwelt charakterisiert ist. Die damit einhergehende Komplexität erschwert einen länderübergreifenden Vergleich. Zahlreiche Rechnungslegungsstudien lösen dieses Problem, indem sie die im Rahmen des Vergleichs betrachteten Rechnungslegungssysteme den ihnen zu Grunde liegenden Normensystemen gleichsetzen. Die Wechselbeziehungen innerhalb eines Rechnungslegungssystems sowie die maßgeblichen Einflussfaktoren, die zur Herausbildung dieser Normensysteme beigetragen haben, werden dabei regelmäßig vernachlässigt. Der holistische Systemansatz ermöglicht dieses Manko zu vermeiden oder zumindest schrittweise zu reduzieren. Durch diese Denkweise lässt sich ein Rechnungslegungssystem als ein Gefüge von (Sub-)Systemen verstehen, das als ein Teilsystem in das Gesellschaftssystem eines Landes eingebettet ist. Die separate Analyse dieser einzelnen Systeme ermöglicht dann die sukzessive Aufdeckung der Systemzusammenhänge, die das Rechnungslegungsverständnis eines Landes bestimmen.

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© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden 2010

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