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Zusammenfassung

  • Claudia Schaaff

Zusammenfassung

Die Bedeutung des Wissens über Verwertungsquoten von Kreditsicherheiten nimmt zu. Wissenschaft und Praxis erkennen zunehmend die Relevanz von Kreditsicherheiten als Instrumente zur Verringerung des Kreditrisikos. Seit Jahrzehnten wurden Sicherheiten überwiegend als Werkzeuge verstanden, dem Kreditnehmer vor der Kreditvergabeentscheidung oder während der Kreditlaufzeit Verhaltensanreize im Sinne der kreditgebenden Bank bzw. im Sinne eines wahrheitsgemäßen, vertragskonformen Verhaltens zu geben. Mit dem Aufkommen der wissenschaftlichen Untersuchungen im Bereich der theoretischen und empirischen Kreditrisikomodellierung rückten auch die Kredit- Verwertungsquoten als ein wichtiger Bestandteil des erwarteten Verlusts in das Blickfeld der bankbetriebswirtschaftlichen Literatur. Die Relevanz des Faktors „Besicherung“ wurde in vielen Studien bestätigt. Erst in den letzten Jahren entstanden Analysen, die sich mit der ausführlichen Untersuchung der Verwertungsquoten von Kreditsicherheiten im Speziellen (ohne Einschluss sonstiger Zahlungseingänge aus der persönlichen Vollstreckung gegenüber dem Kunden) beschäftigen. Analysegegenstand ist hierbei die Höhe der erzielten Zahlungsströme aus der Verwertung der betrachteten Kreditsicherheit im Verhältnis zur (letzten) Werteinschätzung dieses Sicherungsinstruments durch die Bank. Aufgrund der mengen- und wertmäßig herausragenden Bedeutung der grundpfandrechtlichen Besicherung in Deutschland konzentrierte sich die vorliegende Arbeit im empirischen Teil hierauf.

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© Gabler | GWV Fachverlage GmbH 2009

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  • Claudia Schaaff

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