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Zusammenfassung

Die erfolgreiche Planung und Durchführung von Innovationsprojekten ist von wesentlicher Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, stellt diese jedoch gleichzeitig vor besondere Herausforderungen (Edvinsson, Dvir, Roth und Pasher, 2004). Die Entwicklung neuer Produkte ist durch hohe Unsicherheit im Hinblick auf die Absatzmärkte und die genutzten Technologien gekennzeichnet (Herstatt, Verworn und Nagahira, 2004). Zudem verlangt sie in der Regel die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichsten Unternehmensbereichen in einem Projektteam (Benkenstein, 1987). Insofern stellt die Entwicklung neuer Produkte eine hochkomplexe Aufgabe dar, die in vielen Branchen zusätzlich durch ein immer schnelllebigeres Unternehmensumfeld erschwert wird (Brown und Eisenhardt, 1997; Eisenhardt und Tabrizi, 1995). Die hieraus erwachsenden Anforderungen an die Koordination von Innovationsvorhaben bergen potenzielle Konflikte, da sie einerseits formale Organisation und Struktur verlangen, die Unsicherheit und Komplexität jedoch gleichzeitig die dafür nötige Planung erschweren und ein gewisses Maß an Flexibilität verlangen, um auf sich ändernde Informationen und Umfeldfaktoren reagieren zu können (Naveh, 2005). Insofern kann von einem Drahtseilakt gesprochen werden wie die folgenden Zitate verdeutlichen: „On the one hand, marketers are urged to plan carefully and to research markets thoroughly. On the other, though, they are required to be nimble enough to make quick adjustments in both new products and strategies. To participate successfully in new product development, then, marketers must walk the tightrope between these imperatives.“ (Moorman und Miner, 1995, S. 1)

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Copyright information

© Gabler | GWV Fachverlage GmbH 2009

Authors and Affiliations

  • Christoph Stockstrom

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