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  1. 1.

    Die proprietary theory greift das primäre Charakteristikum der statischen Bilanztheorie, die Messung der (Netto-)Vermögensänderung, zur Begründung der doppelten Buchführung auf. Sie schaut durch die Unternehmung hindurch auf den Eigentümer und ermittelt sein (Netto-)Vermögen. Die nachfolgende entity theory verdeutlicht aber, dass sich moderne Unternehmen von ihren Eigentümern emanzipieren, und stellt Eigen- und Fremdkapitalgeber gleichberechtigt nebeneinander. Die Theorie geht damit auf das in der Praxis der damaligen Zeit wachsende Bedürfnis nach der Veröffentlichung von Umsatz- und Gewinndaten ein. Mit der Formulierung der proprietary theory und der entity theoryist jedoch keine Bilanztheorie im engeren Sinne gegeben, denn beide Theorien beleuchten den Charakter des Unternehmens und weniger den Sinn und Zweck des Jahresabschlusses. Gleichzeitig besteht im beginnenden 20. Jahrhundert in den USA (noch) keine öffentlich-rechtliche Verpflichtung zur Erstellung, Veröffentlichung und...

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© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  • Stefanie Schmitz
    • 1
  1. 1.Frankfurt am MainDeutschland

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