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Zusammenfassung

Die Neue Institutionenökonomik zeigt, dass Adressaten der Unternehmenspublizität an einem Abbau der Informationsasymmetrien zwischen ihnen und der Unternehmensleitung interessiert sind. Sie benötigen Informationen, um Kapitalanlageentscheidungen und Entscheidungen zur Verminderung und Lösung von agency- Konflikten treffen zu können. Dabei sind sie einerseits auf zukunftsorientierte Informationen angewiesen, die sie in die Lage versetzen, den zufließenden Nutzen zu bewerten, und andererseits auf vergangenheitsorientierte Informationen, um die Unternehmensleitung zu kontrollieren. Durch die Kontrolle der Unternehmensleitung anhand der von ihr veröffentlichten Informationen können die Adressaten die Glaubwürdigkeit und Güte der Leistung der Unternehmensleitung besser einschätzen. Diese Einschätzung des Risikos, das aus dem Verhalten der Unternehmensleitung resultiert, kann der Adressat bei der von ihm vorgenommenen Bewertung des künftigen Zahlungsstromes berücksichtigen. Damit dem Adressaten diese Informationen aber dienlich sind, müssen sie entscheidungsnützlich, d. h. relevant und verlässlich sein.

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Copyright information

© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Thomas Stein

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