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Zusammenfassung

In Zeiten eines wachsenden Welthandels mit einer zunehmenden Globalisierung in der Weltwirtschaft und dem dadurch entstandenen hohen Wettbewerbsdruck ist die Zahl der Unternehmen deutlich gestiegen, die Teil großflächiger, mitunter auch internationaler Produktionsverflechtungen sind. Insbesondere über den Zeitraum der letzten Jahrzehnte hinweg sind viele Produktionsnetzwerke durch verschiedene firmenpolitische Entscheidungen, wie Firmenübernahmen, Beteiligungen und globale Unternehmenskooperationen stetig gewachsen. Diese Entwicklung führte in vielen Fällen zu einer komplexen Produktionsstruktur mit Produktionsstandorten in verschiedenen Ländern und vernetzten Materialflüssen zwischen den Standorten. Im Bereich der chemisch-pharmazeutischen Industrie, wie auch in vielen anderen Industriezweigen, sind aus dieser Entwicklung heraus eine Vielzahl transnationaler Konzerne, sogenannte „Global Player“ oder Weltkonzerne, entstanden. Unter diesem Begriff werden große, international agierende Unternehmen verstanden, deren Stufen der Wertschöpfung sich jeweils nach einer möglichst kostengünstigen Zusammensetzung der Gesamtauswahl der Standorte richtet und der Vertrieb deren Produkte und Dienstleistungen auf einen globalen Markt ausgerichtet ist.

Copyright information

© Springer Science+Business Media New York 2012

Authors and Affiliations

  • Markus Meiler
    • 1
  1. 1.LeichlingenDeutschland

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