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Bausanierung pp 585-616 | Cite as

Anstrichstoffe

  • Friedhelm Hensen
  • Hilmar Kolbmüller
  • Michael Stahr
  • Jürgen Weber
  • Uwe Wild

Nach DIN 55945 versteht man unter einem Anstrichmittel (Anstrichstoff) einen flüssigen, pastenförmigen oder auch pulverförmigen Stoff zur Beschichtung eines Untergrundes und unter einem Anstrich eine mit einem Anstrichmittel erzeugte Schicht auf einem Untergrund. Anstriche erhärten nach Auftragen auf physikalische, chemische oder auf kombiniert physikalisch/ chemische Weise. Wichtigster Bestandteil eines Anstrichstoffes ist das Bindemittel, daneben können noch Pigmente, Füllstoffe und Verdünnungsmittel enthalten sein. Anstriche – auch Beschichtungen genannt – werden durch Streichen, Spritzen, Walzen (Rollen), Tauchen oder Fluten (Übergießen) aufgetragen. Anstriche dienen der Sachwerterhaltung, der Hygiene, der Kennzeichnung sowie der Verschönerung bzw. der künstlerischen Gestaltung. Der Anstrich besteht aus der Festsubstanz, die gleichmäßig dick auf den Anstrichträger (Untergründe) aufgetragen wird. Im Allgemeinen werden sowohl der in einem Arbeitsgang einschichtig aufgetragene Anstrich als auch in zwei oder mehreren Arbeitsgängen ausgeführte mehrschichtige Anstrichsysteme als Anstrich bezeichnet. Wesentliche Faktoren für die Verarbeitung und Einsetzbarkeit der Anstrichstoffe ist die Art ihrer Trocknung und Erhärtung sowie die Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse.

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Copyright information

© Vieweg+Teubner | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

Authors and Affiliations

  • Friedhelm Hensen
  • Hilmar Kolbmüller
  • Michael Stahr
  • Jürgen Weber
  • Uwe Wild

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