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Statistisches Matching

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Zusammenfassung

Analysen von Daten benötigen oft Informationen, die nicht in einer einzelnen Quelle enthalten, sondern über mehrere Quellen verteilt zu finden sind. Die Methoden des statistischen Matchings helfen dabei, Informationen aus unterschiedlichen Quellen in einem einzigen Datenbestand zu vereinen. Eine frühe Erwähnung des statistischen Matchings findet sich z. B. bei Okner (1972), der Untersuchungen aus der Mitte der 1960er Jahre beschreibt, die Beziehungen zwischen Variablen aus unterschiedlichen Quellen beinhalten. Ziel dieser Untersuchungen war die Erstellung einer Menge von Datensätzen die sowohl sozio-demografische Informationen enthielt, als auch Informationen über Einkommen und Steuerzahlungen. Das Problem war, dass es keine Untersuchung gab, die die gestellten Anforderungen komplett erfüllte. Die einzige Möglichkeit zur Durchführung einer solchen Analyse war das Verschmelzen der vorhandenen Informationen aus mehreren Quellen in eine einzige Menge von Datensätzen, weil eine neue Umfrage mit allen benötigten Attributen aus Kosten- oder Zeitmangel nicht durchgeführt werden konnte. So verwendete man in der erwähnten Untersuchung die Steuerdatei aus dem Jahre 1966 und verschmolz die darin enthaltenen Informationen mit der „Survey of Economic Opportunities“ aus dem Jahre 1967 und erzielte damit das gewünschte Ergebnis. Eine Technik, die zur Durchführung solcher Analysen entwickelt wurde, ist das sog. statistische Matching.

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© Vieweg+Teubner | GWV Fachverlage GmbH 2009

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