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Codierung für zuverlässige digitale Übertragung und Speicherung

Auszug

Bereits 1948 hat C.E.Shannon[25] in seiner berühmten informationstheoretischen Arbeit gezeigt, dass es unter Verwendung geeigneter, langer fehlerkorrigierender Codes möglich ist, Daten trotz eines gestöorten Kanals beliebig zuverlässig zu übertragen, solange die Informationsrate unterhalb der Grenze liegt, die durch die Kanalkapazität bestimmt ist. Im Anschluss an diese Arbeit entwickelten sich rasch und in großer Zahl Theorien fehlererkennender und fehlerkorrigierender Codes. Im Jahre 1950 gelang es C.W.Hamming, eine mathematische Beschreibung einer Klasse von systematischen einfehlerkorrigierenden Codes zu formulieren und die Berechnung einer Schranke fur die erreichbare Fehlersicherheit bei der Verwendung solcher Blockcode sanzugeben. Vier Jahre spater wurden von D.E.Muller und I.S. Reed mehrfehlerkorrigierende Blockcodes angegeben. Diese nach ihnen benannten Reed-Muller-Codes fanden 1964 in der Raumfahrt eine Anwendung und werden heute, bedingt durch ihre orthogonalen Eigenschaften, für Codemultiplexverfahren vorgeschlagen.

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© Friedr. Vieweg & Sohn Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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