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Grundlagen der Sinnesphysiologie

  • Monika Pritzel
  • Matthias Brand
  • Hans J. Markowitsch

Die Sinnesphysiologie gehört traditionell zu den Schwerpunkten der Neurowissenschaft. Sie ist der Beschreibung von Aufbau und Funktion unserer Wahrnehmungssysteme gewidmet. Wir greifen uns im Folgenden die Unterthemen der Sinnesphysiologie heraus, deren Kenntnis für Psychologen wesentlich ist. In der Psychologie wird bei der Behandlung sinnesphysiologischer Themen der Schwerpunkt meist auf Extero- und Propriozeptoren gelegt, also auf Sinne, die uns eine Kommunikation mit der weiteren und näheren Umwelt ermöglichen. Für größere Distanzen haben wir dafür das Seh-, Hör- und (eingeschränkter) das Riechvermögen. Unmittelbare Umweltereignisse können wir z.B. ertasten, wir können aber auch schmecken, was uns auf der Zunge liegt. Das somatosensorische System, welches wir zum Fühlen benötigen, vermittelt uns gleichzeitig auch Informationen über die Stellung unserer Gelenke zueinander und über deren Lage und Bewegung im Raum. Darüber hinaus wird die relative Position von Kopf und Körper im Raum auch über unseren Gleichgewichtssinn ermittelt. Man fasst Gleichgewichtssinne und somatosensorisches System deshalb auch als propriozeptive Systeme zusammen.

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Copyright information

© Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Monika Pritzel
    • 1
  • Matthias Brand
    • 2
  • Hans J. Markowitsch
    • 2
  1. 1.Fachberich 8 Psychologie Arbeitsbereich Kognitive Neurowissenschaft, Klinische Psychologie und InterventionUniversität Koblenz-LandauLandau
  2. 2.Physiologische PsychologieUniversität BielefeldBielefeld

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