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Endliche Automaten in LabVIEW

  • Bernward Mütterlein

Ein wesentlicher Vorteil der Entwicklungsumgebung LabVIEW ist die graphische Darstellung des Quellcodes. Die Beurteilung der Software-Qualität ist in der Regel schon von weitem und ohne Kenntnis des zugrunde liegenden Algorithmus möglich, da durch die Anzahl der Verbindungsleitungen und die Leitungsführung „Spaghetticode“ augenblicklich sichtbar wird. In der Praxis stellen Programme dieser Art leider nicht die Ausnahme dar, obwohl Konzepte für eine systematische Software-Entwicklung seit langem bekannt sind. Für die strukturierte Datenflussprogrammierung in LabVIEW hat sich insbesondere das Konzept eines endlichen Automaten bewährt, wie bereits von Johnson [36], Bitter et al. [37] sowie von Conway und Watts [38] aufgezeigt. Es lässt sich in LabVIEW leicht und elegant umsetzten und ist für viele technische und naturwissenschaftliche Anwendungen geeigneter ist als ein objektorientierter Ansatz. In diesem Kapitel werden hierzu drei Beispielen behandelt. Grundsätzlich ist die Realisierung eines endlichen Automaten allerdings in jeder Programmiersprache möglich, die die Elemente der strukturierten Programmierung zur Verfügung stellt.

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© Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 2009

Authors and Affiliations

  • Bernward Mütterlein
    • 1
  1. 1.Fachhochschule SüdwestfalenIserlohnGermany

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