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Grenzen der minimal invasiven Techniken an der Wirbelsäule aus neurochirurgischer Sicht

  • U. Nissen
  • R. Fahlbusch
Conference paper

Zusammenfassung

Minimalinvasive Operationsverfahren wurden in erster Linie zur Reduzierung der operationsbedingten Morbidität eingeführt. Dieser Effekt soll durch eine Verminderung der Gewebetraumatisierung, Senkung des Blutverlustes und Verkürzung der Operationszeit erzielt werden. Darüber hinaus spielen ökonomische Erwägungen bei der forcierten Einführung dieser Verfahren eine große Rolle. In diesem Zusammenhang ist die Kostensenkung durch weniger aufwändige Operationstechniken, kürzere stationäre Liegezeiten und die Möglichkeit minimalinvasive Eingriffe zumindest teilweise ambulant durchzuführen zu nennen. Aufgrund der großen Zahl wirbelsäulenchirurgischer Eingriffe wird gerade in diesem Bereich versucht, die Vorteile der neuen Techniken zu nutzen. So hat sich das Spektrum mi-nimalinvasiver Eingriffe an der Wirbelsäule in den letzten Jahren deutlich erweitert. Da für die meisten dieser Operationsverfahren die Ergebnisse aussagefähiger, randomisierter klinischer Vergleichsstudien noch ausstehen, ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen und spezifischen Problemen dieser Techniken dringend erforderlich.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • U. Nissen
  • R. Fahlbusch

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