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Beurteilungskriterien elektronischer Märkte

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Part of the Physica-Lehrbuch book series (PHYSICALEHR)
In der Ökonomie ist der Markt ein abstrakter Ort des Tausches, an dem sich durch Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage Preise bilden. Wohlgemerkt „abstrakter Ort“. Die schnelle Assoziation mit klassischen Marktplätzen ist also hier fehl am Platze. Der Markt benötigt keinen Ort, er findet abstrakt statt. Märkte sind also virtuelle Orte im Sinne einer unsichtbaren Hand. Sie sind eine anerkannte Erfindung des Menschen, um ihre Tauschhandlungen zu koordinieren. Idealtypischer Bezugspunkt sind vollkommene Märkte , die folgende Merkmale aufweisen:
  • Keine Präferenzen, weder persönlich (z. B.: Aussehen), zeitlich (z. B.: Öffnungszeiten), noch räumlich (z. B.: Entfernung für den Einkauf).

  • Vollkommene Transparenz durch die Marktteilnehmer.

  • Rationalverhalten im Sinne der Nutzenmaximierung (Nachfrager) bzw. Gewinnmaximierung (Anbieter).

  • Anbieter sind Mengenanpasser und betreiben keine aktive Preispolitik.

  • Keine Transaktionskosten.

  • Ausschließlich freiwillige Austauschbeziehungen (keine externen...

Copyright information

© Physica-Verlag HD 2010

Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule Bonn-Rhein-SiegSankt AugustinDeutschland

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