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Ergebnisse der Befragung von Anstaltsleitungen

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Auszug

Die vorliegende Dokumentation setzt beim Status Quo an und liefert sowohl eine Beschreibung als auch eine Analyse der gegenwärtigen Kostenstruktur im deutschen Strafvollzug. Die Informationen basieren einerseits auf den Angaben einer standardisierten Befragung von 27 Anstaltsleitungen, andererseits auf verfügbaren offiziellen bzw. auf Anfrage zur Verfügung gestellten Statistiken der Justizvollzugsanstalten. Unsere Stichprobe umfasst Erwachsenen- und Jugendstrafanstalten, welche sowohl für den offenen als auch den geschlossenen Vollzug ausgelegt sind. Ebenso schließt unsere Stichprobe speziell auf Untersuchungshaft ausgerichtete Anstalten ein. Nicht einbezogen wurden wegen der dort vorherrschenden besonderen Problematik forensische Anstalten und der Maßegelvollzug.

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Literature

  1. 83.
    Die in Sicherungsverwahrung befindlichen Inhaftierten sind insofern Teil der Untersuchung, da manche der befragten Inhaftierten (s. Kap. 2) in Sicherungsverwahrung waren. Jedoch wurden im Anstaltsfragebogen mit Ausnahme der Frage „Welche Sicherheitsstufe hat die Anstalt und mit welchen zusätzlichen Kosten ist dies verbunden?“ keine spezielle Frage zur Sicherungsverwahrung gestellt. Einige Argumente zur Sicherungsverwahrung insbesondere bezüglich der jüngsten Rechtsprechung finden sich jedoch in Möbert u. Meyer (2006).Google Scholar
  2. 84.
    S. hierzu auch weitere Arbeiten am Lehrstuhl „Empirische Wirtschaftsforschung“ der TU-Darmstadt. Online verfügbar unter: www.tudarmstadt.de/fb/fb1/vwl2/, letzter Zugriff am 15.08.2007. Für den an Statistik und Methoden interessierten Leser verweisen wir auf die Standardlehrbücher der Ökonometrie: Wooldridge (2002) und Wooldridge (2003).Google Scholar
  3. 85.
    Für eine Übersicht der Einteilung von Kosten im Justizvollzugssystem s. Cohen (2000) oder auch in ähnlicher Form Entorf, Meyer u. Möbert (2003).Google Scholar
  4. 95.
    Interessant sind auch die Einschätzungen von Storz (1997) und Kaiser (1996). Beide vermuten sowohl für die Schweiz als auch für Deutschland, dass ca. ein Drittel aller männlichen Bürger des jeweiligen Landes bereits einmal strafrechtlich verurteilt wurde.Google Scholar
  5. 96.
    S. Meyer (2005), S. 375–377.Google Scholar
  6. 97.
    Zur Abschreckungswirkung von Strafmaßnahmen im deutschen Justizvollzug s. Spengler (2004) als auch Entorf u. Spengler (2005).Google Scholar
  7. 99.
    Vgl. Spengler (2004).Google Scholar
  8. 108.
    S. hierzu z.B. Entorf u. Winker (2003). Einen kurzen Überblick über die Alkohol-und Drogenproblematik bei Jugendstraftätern findet sich auch in Hosser u. Greve (2001).Google Scholar
  9. 112.
    Zum Stichtag 31. März 2003 gab es gemäß des Statistischen Bundesamtes (2004) 81.176 Inhaftierte, davon waren 7.105 Inhaftierte nach Jugendrecht verurteilt.Google Scholar

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© Physica-Verlag Heidelberg 2008

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