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Steuerregler

  • Gustav Fabritz

Zusammenfassung

Die vertikale Anordnung großer Maschinensätze mit der sich darauszwangsläufig ergebenden zweigeschoßigen Gliederung erfordert für eine übersichtliche Betriebsführung die örtliche Zusammenfassung aller Einrichtungen, die vom Maschinenpersonal zu handhaben sind, so der Schalteinrichtungen im Rahmen der Steuerung des hydraulischen Teiles, der etwa vorgesehenen Rückmeldeanlage sowie sonstiger Schaltgeräte. Hierfür bietet der Generatorenraum zweckmäßige Möglichkeiten der Unterbringung; Arbeitewerk und Druckölerzeugungsanlage, welche keinerlei Bedienung an Ort erfordern, können im Untergeschoß aufgestellt werden, wodurch das die Regelarbeit übertragende, schwere Gestänge ebenso wie die Länge der Ölleitungen zwischen Windkessel und Arbeitswerk möglichst beschränkt wird. Bei einer derartigen „aufgelösten” Anordnung der Regelungseinrichtung kann Steuerwerk, Steuerventil und gegebenenfalls Druckölpumpe zu einer geschlossenen Einheit zusammengefaßt werden (Abb. 229 [12]), deren Aufbau bei starrem Antrieb der Druckölpumpe von der Turbinenwelle aus sich weiter vereinfacht. Bei ausschließlicher Leitradregelung größerer Maschinensätze werden die eingangs genannten Vorteile bei einer Anordnung des Hauptsteuerventils in dem Arbeitswerk und Druckölanlage aufnehmenden Geschoß und somit Abtrennung des Hauptsteuerventils von den zum Steuerregler vereinigten Steuerungseinrichtungen im Generatorraum voll zur Auswirkung gebracht1 (Abb. 230).

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Copyright information

© Julius Springer in Vienna 1940

Authors and Affiliations

  • Gustav Fabritz
    • 1
  1. 1.RavensburgDeutschland

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