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Die Lederhaut — Sklera

  • Robert Salus

Zusammenfassung

Die Lederhaut (siehe S. 1, Abb. 1) zeigt rückwärts, etwas nasal vom hinteren Pol, das Loch für den Durchtritt des Sehnerven, Foramen opticum sklerae; hier schlagen sich die äußeren Skleralteile am Sehnerven nach rückwärts und gehen in seine äußere Scheide über. Die inneren Teile überbrücken als siebartiges Maschenwerk — Lamina cribrosa — durch dessen Offnungen die Sehnervenfaserbündel durchtreten, das Foramen skierae. Die Skiera wird außerdem noch von den in das Augeninnere eintretenden bzw. austretenden Gefäßen und Nerven durchsetzt; sie ist an ihrer dicksten Partie im hinteren Abschnitt 1 mm stark, verdünnt sich dann nach vorn zu, um an der Ansatzstelle der geraden Augenmuskeln wieder etwas stärker zu werden. Anatomisch ist sie der Cornea sehr ähnlich, besteht wie diese aus Bindegewebsfibrillen, die zu Bündeln vereinigt sind, mit reichlichen elastischen Fasern, dazwischen flachen Bindegewebszellen. Zum Unterschied von den Hornhautlamellen verlaufen aber die skleralen Bündel viel unregelmäßiger, einander äquatorial, meridional und schief durchflechtend. Die Sklera ist sehr gefäß- und nervenarm. Gefäßreicher ist die ihrer Außenfläche aufliegende lockere Bindegewebsschichte, das episklerale Gewebe.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • Robert Salus
    • 1
  1. 1.Vorstand Der Augenabteilung Des Poliklinischen Institutes Der Deutschen Universität in PragCzech Republic

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