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Tachykardien

  • Thomas Lewis
Chapter
Part of the Fachbücher für Ärzte book series (FACHAERZT OBA)

Zusammenfassung

Mit dem Ausdruck einfache Tachykardie pflegt man eine Erhöhung der Herzfrequenz bei normaler Herztätigkeit zu bezeichnen. Sie ist die Folge einer vermehrten rhythmischen Tätigkeit des Sinusknotens im Vorhof (Abb. 17, S. 82), des Schrittmachers des Herzens. Unter physiologischen Bedingungen wird diese rhythmische Tätigkeit erhöht a) durch veränderte Innervation infolge Abnahme des Vagustonus oder Zunahme des Sympathicustonus, b) durch Veränderungen im chemischen
Abb. 11.

Elektrokardiogramm einer jungen Frau mit dauernder Tachykardie unbekannten Ursprungs. Die Frequenz betrug in Ruhe 130 in der Minute und stieg bei geringer Anstrengung auf 180 an. Es handelt sich um eine einfache Tachykardie, jeder Herzzyklus wird durch normale Vorhof- und Kammerzacken dargestellt. Zeit in 1/5 Sekunde.

Milieu des Herzens, falls etwa das Blut saurer wird oder sein Adrenalingehalt zunimmt, oder c) durch eine Änderung seines physikalischen Milieus ; ein bemerkenswertes Beispiel dafür ist die Reaktion auf Temperaturerhöhung. Eine einfache Tachykardie ist somit nicht primär kardialen Ursprungs.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1935

Authors and Affiliations

  • Thomas Lewis
    • 1
  1. 1.Physician in Charge of Department of Clinical ResearchUniversity College HospitalLondonUK

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