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Staat als Rechtsordnung

  • Felix Ermacora

Zusammenfassung

Günther Winkler versucht sich in seinem literarischen Werk immer wieder einem Thema zu nähern, das im Grunde das Thema der Rechtsund. Staatswissenschaften ist, wenn man in die Anfangsgründe der Lehren einmal eingedrungen ist. Wie sollen Recht und Rechtswirklichkeit rechtswissenschaftlich versöhnt werden? Das ist die Position von Sollen und Sein auf einer vom Rechtspositivismus abgewandten Ebene. Der Rechtspositivismus sieht das Sollen als das Verhältnis von Rechtsbedingung und Rechtsfolge, so wie Hans Kelsen dies in den Lehren, die ihn weltberühmt gemacht hatten, erklärte1. Daher kann das “Sein” als die Rechtsfolge gesehen werden, die zum Normenbestandteil wird. Kelsens kritischer Rechtspositivismus2 hat sich damit ebenso beschäftigt wie die egologische Theorie Cossios 3.

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Notes

  1. 3.
    Cossio, Norm, Recht und Philosophie, ZÖR 1 (1948) 337 u 466 ff.Google Scholar
  2. 15.
    Heller, Politische Ideenkreise, in: Gesammelte Schriften I (1971) 53 ff.Google Scholar
  3. 18.
    Siehe zB Jabloner-Okresek, Theoretische und Praktische Anmerkungen zu Phänomenen des “soft law”, ZÖR 34 (1983) 217 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1989

Authors and Affiliations

  • Felix Ermacora

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