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Activity of Fosfomycin Against Grampositive Bacteria

  • H. Kayser

Summary

This review of the in vitro activity of fosfomycin against grampositive bacteria is presented in four parts:
  1. 1.

    An overall summary of the activity of this drug against grampositive aerobic and anaerobic organisms.The results of this investigation suggest,that the major target organism for this antimicrobial agent are staphylococci.

     
  2. 2.

    Comparison of the in vitro activity of fosfomycin with established antistaphylococcal antibiotics and other investigational drugs.

     
  3. 3.

    Demonstration of the bactericidal activity of fosfomycin against staphylococci.

     
  4. 4.

    Discussion of a unique problem, the skip tube phenomenon,observed in in vitro susceptibility testing of staphylococci to fosfomycin.

     

Keywords

Bactericidal Activity Fusidic Acid Broth Dilution Rapid Bactericidal Activity Agar Dilution Test 
These keywords were added by machine and not by the authors. This process is experimental and the keywords may be updated as the learning algorithm improves.

Zusammenfassung

In dieser Untersuchung werden eine Reihe verschiedener Aspekte der antimikrobiellen Empfindlichkeitsprüfung von Fosfomycin gegen grampositive Erreger beschrieben:
  1. 1.

    Zusammenfassung der antimikrobiellen Wirksamkeit gegen zahlreiche,größtenteils multipel resistente klinische Isolate grampositiver Kokken aus der Universitätsklinik Zürich.Untersucht wurden jeweils 100 koagulasepositive als auch koagulasenegative Stämme der Spezies Staphylokokkus,die wiederum in jeweils 50 methicillin-/gentamycinempfindliche und methicillin-/gentamycinresistente Keime aufgeschlüsselt wurden.Die Unterschiede in den MHK-Werten von Fosfomycin waren gering; der mittlere MHK-Wert für methicillin- und gentamycinresistente koagulasepositive und koagulasenegative Staphylokokken war identisch und betrug 2.0 μg/ml. Bei den methicillin-/gentamycinempfindlichen Stämmen betrug die mittlere minimale Hemmkonzentration for koagulasepositive Stämme 1.2 μg/ml,für koagulasenegative Stämme 2.8 μg/ml,in dieser Gruppe wurden auch gelegentlich fosfomycinresistente Stämme isoliert.Die antimikrobielle Wirksamkeit von Fosfomycin gegen verschiedene Streptokokken (Lancifield A,B,C,G) und Pneumokokken war deutlich geringer und lag zwischen 20 und 97 μg/ml.Auch Enterokokken und Corynebakterien müssen als weitgehend resistent betrachtet werden.Anaerobe Streptokokken und Clostridien sind hingegen größtenteils empfindlich.

    Diese Daten legen nahe,daß als Zielgruppe für Fosfomycin in erster Linie koagulasepositive und -negative Staphylokokken in Frage kommen,wobei die gute Wirksamkeit gegen resistente Keime zu betonen ist.

     
  2. 2.

    In der Folge wurde die Wirksamkeit von Fosfomycin auf Staphylokokken mit verschiedenen gebräuchlichen Staphylokokkenmedikamenten und auch mit anderen,noch in experimenteller Untersuchung stehenden Antibiotika verglichen. Fosfomycin sowie Rifampin,Fusidinsäure und Vancomycin zeigen eine Empfindlichkeit zwischen 89 und 100%.Die mittleren MHK-Werte von Rifampin (0.02 μg/ml) und Fusidinsäure (0.17 μg/ml) sind zwar im Vergleich zu Fosfomycin (1.9 μg/ml) und Vancomycin 1.1 μg/ml) niedriger,es liegen jedoch auch die Breakpoints für die beiden erstgenannten Präparate mit 2 und 4 μg/ml deutlich niedriger.Im Vergleich zu Teichoplanin,Ciprofloxacin und Coumermycin ist die Empfindlichkeit von Fosfomycin gegen diese schwer zu behandelnden Staphylokokken ebenso etwas niedriger.Auch diese neuen Antibiotika weisen wegen der geringeren Bioverfügbarkeit einen wesentlich niedrigeren Breakpoint auf.

     
  3. 3.

    Untersuchungen der Bakterizidie von Fosfomycin auf Staphylokokken zeigen eine rasche bakterizide Wirksamkeit von Fosfomycin, wobei bei Konzentrationen von 10 × MHK innerhalb von 8 Stunden eine Keimreduktion um 2 log 10 beobachtet wurde.Bei diesen Untersuchungen wurde jedoch fallweise ein Auswachsen einer kleinen Population resistenter Mikroorganismen beobachtet.

     
  4. 4.

    Die Ergebnisse der MHK-Bestimmung von Fosfomycin hängen vom Nährmedium ab. Dies hängt von der unterschiedlichen Stimulation des Hexose-6-Phosphat-Systems ab. Müller-Hinton-Bouillone soll daher durch Zugabe von 25mg/1 Glukose-6-Phosphat ergänzt werden. In der MHK-Testung in flüssigem Medium kann man das „Skip-tube-Phänomen“ bisweilen beobachten, d. h. daß Bakterienwachstum in Näpfchen mit höheren Wirkstoffkonzentrationen bei Keimfreiheit in Näpfchen mit niedrigeren Konzentrationen beobachtet wird. Dieses Phänomen entsteht durch das Auswachsen fallweise resistenter Mutanten; in 2.5% aller Untersuchungen wurde dieses Phänomen beobachtet.

     

Zusammenfassend kann festgehalten werden, daß Fosfomycin eine ausgezeichnete Wirkung gegen verschiedene resistente Staphylokokkenstämme und eine rasche bakterizide Wirkung aufweist.

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Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1987

Authors and Affiliations

  • H. Kayser
    • 1
  1. 1.Institut für Medizinische MikrobiologieUniversität ZürichSchweiz

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