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Penetration of Fosfomycin into Heart Valves, Subcutaneous and Muscle Tissue of Patients Undergoing Open Heart Surgery

  • R. Achatzy
  • F. Daschner
  • N. Pittlik
  • F. Bartels

Summary

54 adult patients undergoing open heart surgery were given a 5 g fosfomycin infusion preoperatively. Pharmacokinetics and tissue penetration of fosfomycin was determined. Peak concentrations of fosfomycin were reached within the heart (valve, muscle and subcutaneous tissue) after 30–60 minutes. In many cases they exceeded the corresponding serum concentrations. No difference in serum elimination of fosfomycin was noticed during cardiac bypass compared with normal patients.

Fosfomycin concentrations in heart valves exceeded MIC values of most grampositive and gramnegative organisms causing postoperative wound infections and endocarditis.

No side effects were observed.

Keywords

Heart Valve Klebsiella Pneumoniae Open Heart Surgery Cardiac Bypass Postoperative Wind Infection 
These keywords were added by machine and not by the authors. This process is experimental and the keywords may be updated as the learning algorithm improves.

Zusammenfassung

Staphylokokkus aureus und Staphylokokkus epidermidis werden häufig, E. coli und Klebsiella pneumoniae seltener als Erreger von Wundinfektionen und Endokarditis nach Herzoperationen isoliert. Wesentliche Aspekte einer erfolgreichen antimikrobiellen Chemotherapie sind einerseits eine hohe Empfindlichkeit gegen die am häufigsten isolierten Keime, anderseits die Penetration in (einen) den Infektionsherd. Bisher verfügbare Antibiotika zeigen ein hohes Maß an Resistenz gegen diese multipel resistenten Hospitalkeime, zudem penetrieren sie ungenügend ins bradytrophe Gewebe von z. B. narbig veränderten Herzklappen. Außerdem wird die Pharmakokinetik verschiedener Antibiotika durch den kardiopulmonalen Bypass verändert.

In dieser Untersuchung wurde daher die Penetration von Fosfomycin nach Gabe von 5 g der Substanz in Form einer intravenösen Kurzinfusion präoperativ in Serum, ins Myokard, in Herzklappen, ins subkutane Gewebe und in Muskelgewebe untersucht.

54 Patienten, 14 davon mit Koronargefäßrekonstruktion, 40 mit Klappenersatzoperationen, wurden in die Untersuchung einbezogen.

Die Untersuchungen zeigen, daß die Maximalkonzentration von Fosfomycin im Herzen (Klappengewebe, Muskulatur, subkutanes Fettgewebe) bereits nach 30–60 Minuten erreicht wird. In vielen Fällen übertreffen die Gewebekonzentrationen die korrespondierenden Serumkonzentrationen. Insbesondere im Myokard werden hohe Konzentrationen gefunden. Es scheint, daß Antibiotika, insbesondere Fosfomycin, von der Plasmaseite und nicht vom Interstitium ins Klappengewebe diffundieren. Ein kardio-pulmonaler Bypaß hat keinen Einfluß auf die Kinetik und Gewebepenetration von Fosfomycin.

Mit den betreffenden Gewebekonzentrationen werden 99% Staphylococcus aureus, 98% von E. coli und 68% von Klebsiella pneumoniae gehemmt.

Diese Daten zeigen, daß Fosfomycin sowohl in der Prophylaxe als auch in der Behandlung von postoperativen Infektionen des Herzens empfohlen werden kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1987

Authors and Affiliations

  • R. Achatzy
    • 1
  • F. Daschner
    • 1
  • N. Pittlik
    • 1
  • F. Bartels
    • 1
  1. 1.Chirurgische Klinik und PoliklinikUniversität MünsterFederal Republic of Germany

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