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Die Abbildungsbeziehung

  • Guido Küng
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Zusammenfassung

Durch die Ausschaltung der psychologischen Begriffe und der objektiven Wortbedeutungen wurden die Zeichen und das, wofür die Zeichen stehen, einander unmittelbar gegenübergestellt. Es ist das Verdienst von Ludwig Wittgenstein, diese Beziehung eingehend beschrieben und das für sie Wesentliche hervorgehoben zu haben. Man würde von ihr etymologisch am einfachsten als von der Beziehung des Bezeichnens sprechen. Das Bezeichnen wird aber meist spezieller verstanden: einmal, indem man es dem Bedeuten gegenüberstellt, zum andern, indem man es auf eine besondere Form der Beziehung von Zeichen und dem, wofür die Zeichen stehen, nämlich auf das Benennen (wir werden darauf noch zu sprechen kommen), einschränkt. Wir ziehen deshalb den neutraleren, allgemeineren Ausdruck „Abbilden“ vor. Dieser Ausdruck ist historisch unbelastet, er wurde erst von Wittgenstein in die semanstische Diskussion eingeführt2.

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Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1963

Authors and Affiliations

  • Guido Küng
    • 1
  1. 1.University of Notre DameUSA

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