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Die Beschreibungsfunktion zur Analyse nichtlinearer Systeme

  • Karl Heinz Fasol
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Zusammenfassung

In den bisherigen Abschnitten haben wir uns ausschließlich mit linearen Vorgängen beschäftigt, d. h. mit Vorgängen, die noch durch lineare Differentialgleichungen dargestellt werden können. Alle Regelungsvorgänge sind jedoch ihrem Wesen nach nichtlinear, d. h., sie werden durch nichtlineare Differentialgleichungen beschrieben. Solange man nur kleine Amplituden betrachtet und gewisse Fehler zuläßt, kann man die Kennlinien in ihrem Arbeitspunkt linearisieren und so die Voraussetzung für die Anwendung der linearen Theorie schaffen. Diese wurde wegen der kleinen Amplituden früher auch als die „Methode der kleinen Schwingungen“ bezeichnet. Für große Amplituden ist diese Art der Linearisierung nicht mehr zulässig und das nichtlineare Verhalten muß entsprechend berücksichtigt werden. Nichtlinearitäten entstehen im Regelkreis entweder durch die physikalischen Eigenschaften einzelner Übertragungsglieder, wobei der Einfluß dieser unvermeidbaren Nichtlinearitäten festgestellt werden muß, oder sie werden zur Verbesserung der dynamischen Eigenschaften bewußt eingeführt. Schließlich kann auch das Prinzip der Regelung an sich ein nichtlineares sein, wie es z. B. bei der Zweipunktregelung der Fall ist.

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© Springer-Verlag Wien 1968

Authors and Affiliations

  • Karl Heinz Fasol
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule WienÖsterreich

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