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Programmieren in Pseudocodes

  • Walter Knödel
Chapter
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Zusammenfassung

Wir haben oft genug betont, daß sich die Befehlsliste für eine Maschine von der Fachsprache des Mathematikers oder Kaufmanns wesentlich unterscheidet. Die Fachsprachen der einzelnen Disziplinen und die zugehörigen Formelapparate sind durch jahrtausendelangen Gebrauch und fortwährende Verbesserungen „problemorientiert“ geworden. Die Befehlsliste eines Rechenautomaten dagegen ist „maschinenorientiert“. Die Schwachstromtechniker, die sich der Aufgabe gegenübersahen, programmgesteuerte Rechenautomaten zu bauen, haben jene Befehlsstruktur verwirklicht, die für sie am leichtesten konstruktiv zu bewältigen war: Die Rechenoperationen sind durch Zahlen oder Buchstaben verschlüsselt, die Rechengrößen werden nicht durch ihre Bedeutung oder durch adäquate Symbole gekennzeichnet, sondern durch die Angabe von Adressen beschrieben, und mathematische Formelzeichen, wie z. B. Klammern, müssen beim Programmieren durch Anschreiben der Befehle in der richtigen Reihenfolge berücksichtigt werden. Durch alle diese Forderungen hat das Codieren jene Gestalt angenommen, die wir in den vorangehenden Kapiteln beschrieben haben: Es mag bei einer ersten Lektüre interessant erschienen sein, als Beruf betrieben ist es mühsam, langweilig und fehler anfällig.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1961

Authors and Affiliations

  • Walter Knödel
    • 1
  1. 1.Technischen HochschuleWienAustria

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