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Die Grundlagen der Gesetzbildungen

  • G. Oberdorfer
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Zusammenfassung

Die Objekte in der Natur besitzen gewisse Eigenschaften, mit denen sie auf unsere Sinne wirken und den Verstand so affizieren, daß er zur Feststellung ihrer Existenz gezwungen wird. Darüber hinaus wird der Mensch vermöge seiner geistigen Fähigkeiten des Verbindens und Schließens veranlaßt, die erhaltenen Eindrücke nicht nur aufzubewahren und zu ordnen, sondern vor allem auch vorhandene oder zu treffende Verknüpfungen vorauszuberechnen. Er bedient sich hiezu der seiner geistigen Konstitution bevorzugt zugänglichen Sprache, der Mathematik. Dabei ist es notwendig, für die physikalischen Erscheinungen Buchstabensymbole zu setzen, die in die mathematische Formel an Stelle der letzteren treten können. Die Symbole werden physikalische Größen oder einfach Größen genannt. Diese Größen sollen nun nicht nur eine bestimmte Eigenschaft der hinter ihnen stehenden physikalischen Objekte ihrem Wesen nach kennzeichnen, sondern auch deren jeweiliges Ausmaß (Ausdehnung) angeben. Sie werden somit durch zwei Komponenten oder Faktoren bestimmt sein, von denen die eine etwas über die Wesensart (Qualität) und die andere über die Ausdehnung (Quantität) aussagt. Man kommt auf diese Weise auf die in früherer Zeit häufig so genannten „benannten Zahlen“.

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Copyright information

© Springer - Verlag 1956

Authors and Affiliations

  • G. Oberdorfer
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule GrazAustria

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