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Zusammenfassende Übersicht über die Bedeutung der chemischen Sympathicushemmung für die klinische Medizin

  • A. Bernsmeier
Part of the Acta Neurovegetativa / Supplementum book series (ACTA NEUROVEG., volume 5)

Zusammenfassung

Die klinische Beurteilung der Hemmungsstoffe des sympathischen Systems war bisher dadurch erschwert, daß der therapeutischen Anwendung keine Prüfung der pharmakologischen Wirksamkeit am Menschen zugrunde lag. Eine direkte Übertragung aus tierexperimentellen Erfahrungen ohne Berücksichtigung der besonderen Versuchsbedingungen hat aber oftmals zu Fehlschlüssen in der Deutung von klinischen Ergebnissen geführt; so sind zum Beispiel Behandlungserfolge auf die medikamentöse Ausschaltung des Sympathicus zurückgeführt worden, ohne daß ein sympathicolytischer Effekt vorgelegen hat. Die Bedeutung eines pharmakologischen Eingriffes in das sympathische Nervensystem für die klinische Medizin ist aber nur dann zu erfassen, wenn die Spezifität der Wirkung auch am Menschen nachgewiesen werden kann. Unter besonderen Versuchsbedingungen haben wir ohne Gefahr die Hemmungsfunktionen der Sympathicolytica gegen die Wirkstoffe des adrenergischen Systems bestimmen können. Als besonders geeignet erwies sich für solche Untersuchungen die Kontrolle des Blutdruckes. Die Hemmung bzw. Umkehr der Adrenalinblutdrucksteigerung am Menschen stellt ein wichtiges Kriterium für die adrenolytische Funktion eines Stoffes dar.

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© Springer-Verlag in Vienna 1954

Authors and Affiliations

  • A. Bernsmeier
    • 1
  1. 1.II. Medizinische KninikUniversität MünchenDeutschland

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