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Die Kraft der Kirche

  • Leopold Lentner
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Zusammenfassung

Der Abschluß der Feierlichkeiten zu seinem fünfundzwanzigjährigen Bischofsjubiläum bot Leo XIII. Gelegenheit, Rückschau zu halten über die Ereignisse und Vorgänge während seines Pontifikates, durch welche die Bedeutung der Einheit der Kirche sich neuerlich in klarem Lichte zeigte. Dem Papst erschien dies zugleich als Anlaß, offen zu den politischen Geschehnissen in Italien Stellung zu nehmen. Denn seit dem Beginn seiner Regierung waren vom italienischen Staat eine Unzahl kirchenfeindlicher Maßnahmen getroffen worden, so daß bereits im April 1878 der Stadtrat von Rom entschieden hatte, den Religionsunterricht nur mehr auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern an die Schuljugend erteilen zu lassen und die Regierung die ausdrückliche Zustimmung bei der Besetzung der Bischofssitze für sich in Anspruch nahm. In diesen und anderen Forderungen waren die treibenden Kräfte in den Freimaurerlogen zu suchen. Selbst die für den 13. Juli 1881 geplante Überführung der sterblichen Überreste seines Vorgängers, Pius’ IX., aus der Vatikanischen Basilika nach St. Laurenz außer den Mauern, die einem Wunsche des Verewigten entsprach, gestaltete sich zu einer feindseligen Kundgebung gegen das Papsttum, auf die Leo XIII. in seiner Weihnachtsansparache vor dem Kardinalskollegium in demselben Jahre Bezug nahm

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Literatur

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    Fernand Hayward, Léon XIII., Paris 1937, S. 85/86.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1952

Authors and Affiliations

  • Leopold Lentner
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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