Advertisement

Die Spektren der Elemente im allgemeinen

  • Alfons Klemenc

Zusammenfassung

Während sich das Spektrum des Wasserstoffatoms durch die angegebene einfache Gleichung genau darstellen läßt, ist dies schon beim nächsten Element, dem Helium, nicht mehr möglich. Es treten hier wie in allen Fällen Systeme zusammengehörender Spektrallinien auf, deren Verknüpfung nur nach neuen Gesichtspunkten erfolgen kann. Je größer die Ordnungszahl des Elements, um so reicher und vielseitiger ist sein Spektrum. Sind mehrere Elektronen im Atom vorhanden, so erfolgt die Bewegung eines einzelnen Elektrons nicht mehr unter dem Einfluß der vollen Kernladung, was schon in dieser Hinsicht eine Änderung der einfachen Gl. 1 bedingt Die Elektronen beeinflussen einander gegenseitig im Verbande des Atoms, wodurch sich neue Bewegungssysteme ergeben, deren Darstellung die Einführung neuer Parameter erfordert. Das Gebiet 600 A und niedriger ist das der Röntgenstrahlen, das Ultraviolett liegt zwischen 1,4.102 – 4. 102 Å, das sichtbare (optische) Gebiet zwischen 3,6. 103 – 7,8. 103 Å, von 7,8. 103 bis etwa 4. 106 erstreckt sich Ultrarot-Gebiet. Erstere geben Aufschluß über Energieänderung der inneren, letztere der äußeren Elektronenschalen. Da die chemischen Eigenschaften der Elemente vorwiegend durch die äußeren Elektronenanordnung bestimmt sind, werden die optischen Linienspektra für den Chemiker von besonderem Interesse.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag in Vienna 1951

Authors and Affiliations

  • Alfons Klemenc
    • 1
    • 2
  1. 1.Technischen HochschuleDeutschland
  2. 2.Universität in WienWienÖsterreich

Personalised recommendations