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Psychoanalytische Konzepte zur Entstehung der Zwangsstörung

  • P. Schuster
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Zusammenfassung

Als zwanghaft werden Verhaltensweisen zu bezeichnen sein, wenn ihre Nichterfüllung ein An¬steigen von Angst nach sich zieht (Laplanche und Pontalis 1972). Der Zwangskranke fühlt sich dementsprechend gezwungen, etwas zu tun, das er eigentlich nicht tun will, im Zwangssymptom seine Willenskräfte gegen sein eigenes Verlangen einzusetzen, wobei mit der Ausführung ein Leidenserlebnis verbunden ist. Betrachtet man solche Zwänge (Zwangsgedanken und Zwangshandlungen) isoliert unter dem Mikroskop der Psychoanalyse, so erweisen sie sich als typische neurotische Kompromißbildungen (siehe Abb. 1).

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Literatur

  1. Freud A (1980) Psychoanalytische Theorien über Zwangsneurose. Die Schriften der Anna Freud, Bd VI. Kindler, München, S 1839–1857Google Scholar
  2. Laplanche J, Pontalis JB (1972) Vokabular der Psychoanalyse. Suhrkamp, Frankfurt/MainGoogle Scholar
  3. Yorke C, Wisberg S, Freeman T (1989) Development and psychopathology. Yale University Press, New Häven LondonGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1998

Authors and Affiliations

  • P. Schuster

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