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Schlaganfall pp 114-117 | Cite as

Magnetresonanz-Tomographie und Angiographie

  • G. Birbamer
Chapter

Zusammenfassung

Durch die Einführung der Magnetresonanztomographie (MRI bzw. MRT) konnte ein wesentlicher Fortschritt in der Darstellung der anatomischen Strukturen und Erkrankungen des menschlichen Körpers und insbesondere des zentralen Nervensystems erreicht werden. Neben einer Darstellungsqualität der Hirnstrukturen, die der eines anatomischen Atlas nahezu gleichkommt, können durch Anwendung moderner Computertechnik sogar dreidimensionale Abbildungen erreicht werden. Der hohe Weichteilkontrast dieser Methode bietet daher entscheidende Vorteile bei der Erfassung durchblutungsbedingter Erkrankungen, sodaß ein frühzeitiges Erkennen einer Minderdurchblutung und eine exaktere Therapiekontrolle möglich ist. Durch eine neue Aufnahmetechnik, die speziell Bewegungen im Gewebe erfaßt, kann nun auch der Blutfluß in den Gefäßen direkt dargestellt werden. Dabei liegt der Patient in bequemer Rückenlage im Untersuchungsgerät, eine Punktion von Gefäßen oder eine Kontrastmittelgabe ist nicht notwendig. Es werden 1 bis 2 mm dünne Schichten des Kopfes und des Halses angefertigt, wobei die Gefäße hell zur Darstellung kommen und sich gut vom umliegenden Gewebe abgrenzen lassen. Durch ein spezielles Computerprogramm werden diese Gefäß strukturen dreidimensional zu einem kompletten Gefäßbaum zusammengesetzt, der von dem Untersucher aus allen beliebigen Raumorientierungen betrachtet werden kann (Abb. 8, 9, 10).

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© Springer-Verlag/Wien 1996

Authors and Affiliations

  • G. Birbamer

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