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Betroffene Gruppen

  • Siegfried Hetz
  • Maritta Teufl-Bruckbauer

Zusammenfassung

Weltweit leben etwas mehr Männer mit HIV/Aids als Frauen. In den meisten Regionen der Erde machen die Männer sogar zwei Drittel aus. Seit Beginn der Epidemie sind mehr als neun Millionen Männer an Aids gestorben. Über 70% der HIV-Infektionen weltweit resultieren aus Sex zwischen Männern und Frauen, knapp 10% der HIV-Infektionen weltweit werden durch Sex zwischen Männern übertragen. Ca. 5% der HIV-Infektionen betreffen i. v.-Drogenkonsumenten, davon sind wiederum vier Fünftel Männer. Auf die Situation in Österreich bezogen heißt das, zwei Drittel der in Österreich mit HIV infizierten Menschen sind Männer. Bei Personen, die bereits an Aids erkrankt sind, beträgt der Männeranteil mehr als 80%. Davon haben sich 48% über homosexuelle Kontakte, 7% über heterosexuelle und 22% über i. v.-Drogenkonsum infiziert. Diese Zahlen sind nicht nur statistisch erfasste Größen, sondern zeigen in sehr deutlicher Sprache auf, dass die Überträger des HIV in der Hauptsache Männer sind. Das wiederum führt zu der Erkenntnis, dass eine Änderung der epidemiologischen Zahlen in der Verbreitung von HIV nur dann eintritt, wenn Männer bereit sind, ihr Verhalten zu ändern. Im Wissen um diese Zusammenhänge und im verzweifelten Kampf um die weltweit stark steigenden Infektionszahlen hat der Weltsicherheitsrat gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2000 eine Kampagne unter dem Motto Men Make a Difference gestartet, die 2001 unter dem Motto I care … do you? fortgesetzt wurde.

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Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2003

Authors and Affiliations

  • Siegfried Hetz
  • Maritta Teufl-Bruckbauer

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