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Einleitung

  • Th. Müller
  • W. Kuhn
  • H. Przuntek

Zusammenfassung

Präparationen des Nachtschattengewächses Atropa belladonna wurden bereits seit 2000 Jahren entweder als Medikament, als Gift oder als Kosmetikum appliziert. In Indien behandelte man hiermit das Asthma bronchiale. In Europa dienten Atropa belladon-na-Tinkturen einerseits als Gift, andererseits wurden Extrakte von Atropa belladonna-Tinkturen zu kosmetischen Zwecken benutzt, um die Pupillen junger Frauen zu erweitern. Belladonna-Alkaloide wurden auch gegeben, um zumindest zeitweise das Vergessen zu fördern. Ordenstein (1867) nutzte die Entdeckung Heidenhains, daß die Speichelsekretion durch Atropin eingeschränkt werden könne, und behandelte 1887 Parkinsonpatienten mit einer Tinktur aus Atropa belladonna, um den quälenden Speichelfluß von Parkinsonpatienten zu mildern. Hierbei beobachtete er, daß Atropa belladonna-Tinkturen sich auch positiv auf den Tremor auswirkten. Bereits um die Wende des 20.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1999

Authors and Affiliations

  • Th. Müller
  • W. Kuhn
  • H. Przuntek

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