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Pharmakologie

  • E. Schneider
  • K. Jorga

Zusammenfassung

Die Pharmakokinetik von L-DOPA nach oraler Gabe ist gekennzeichnet durch einen schnellen Anstieg und raschen Abfall der Plasma-Konzentrationen (Abb. 3.1.1). Dieser Verlauf wird durch eine Reihe von exogenen und endogenen Faktoren beeinflußt und zeichnet sich deshalb durch eine hohe Variabilität aus (Nutt und Fellmann 1984). Da mit fortschreitender Krankheit die Kapazität des dopaminergen nigrostriatalen Systems, Dopamin aus L-DOPA zu bilden, es zu speichern und tonisch freizusetzen, abnimmt (Tedroff et al. 1992, Vingerhoets et al. 1994), werden die Dopamin-Mengen im synaptischen Spalt und die klinischen Effekte immer stärker abhängig von den L-DOPA-Plasmakonzentrationen. Im Verlaufe der Krankheit werden deshalb die Einflußfaktoren auf die Pharmakokinetik zunehmend kritischer. Tabelle 3.1.1 beschreibt die wichtigsten Ursachen für die erhöhte Variabilität der L-DOPA Konzentrationen und nennt Möglichkeiten, die Pharmakokinetik zu optimieren (Contin et al. 1996).

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1999

Authors and Affiliations

  • E. Schneider
  • K. Jorga

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