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Der Wertbegriff

  • Felix Kaufmann

Zusammenfassung

Bei der Befassung mit dem Problem des „Wesens der Werte“ wollen wir zunächst an die Ergebnisse unserer Überlegungen betreffend die Transzendenz der Welt anknüpfen. Wir haben diese im Vollzuge einer Kritik des naiven Realismus als „immanente Transzendenz“ bezeichnet, um die Bewußtseinsbezogenheit alles Seins hervorzuheben, und haben erkannt, daß auch die sogenannten idealen Gegenstände an dieser Bewußtseinsbezogenheit teilhaben, daß also der naive Piatonismus (für den freilich Platon selbst nicht voll verantwortlich gemacht werden kann) gleichen Einwänden unterliegt wie der naive Realismus.

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Anmerkungen

  1. 1.
    „Die Wissenformen und die Gesellschaft“, 1926, S. 59.Google Scholar
  2. 2.
    Sorgfältige Analysen zum Begriff des Wünschens enthält Sander, „Allgemeine Gesellschaftslehre“, Jena 1930, S. 52ff.Google Scholar
  3. 3.
    vgl. Kaufmann, „Strafrechtsschuld“, S. 18.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. hiezu die Kritik des Eudämonismus in seinem Werke „Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik“, 2. Aufl., Halle a. d. Saale 1921, S. 245 ff.Google Scholar
  5. 5.
    „Vom Ursprung sittlicher Erkenntnis“, Phil. Bibl., Bd. 5.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Anm. 4.Google Scholar
  7. 7.
    Die Idee der sittlichen Handlung“, Jahrbuch f. Philosophie, HI, 1916, S. 16 ff.Google Scholar
  8. 8.
    „Ethik“, Berlin 1926.Google Scholar
  9. 9.
    Der Dualismus von stellungnehmenden und kenntnisnehmenden Akten wird — im Anschluß an Husserl — von Dietrich von Hildebrand entwickelt.Google Scholar
  10. 10.
    „Kritik der praktischen Vernunft“, I. Buch, 1. Hauptstück.Google Scholar
  11. 11.
    Die Frage des Verhältnisses von Sittengesetzen als Vernunftgesetz und göttlichem Willen bildet schon in der scholastischen Philosophie ein Hauptproblem. Hier steht dem Rationalismus des Thomas VON Aquino der Voluntarismus des Duns Scotus gegenüber.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. „Philosophische Rechtslehre und Kritik aller positiven Gesetzgebung“, Jena 1803.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. „Kritik der praktischen Vernunft“, Leipzig 1917, und „System der philosophischen Rechtslehre und Politik“, Leipzig 1924. Vgl. hiezu auch Vögelin, „Das Sollen im System Kants“, in Gesellschaft, Staat und Recht. Untersuchungen zur Reinen Rechtslehre, Wien 1931, S. 136–173.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Scheler, „Formalismus“, S. 92 ff. und Hartmann, „Ethik“, S. 230 ff.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Vienna 1936

Authors and Affiliations

  • Felix Kaufmann
    • 1
  1. 1.Universität WienÖsterreich

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