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Sozialwissenschaften und Psychologie

Sinn und Sinndeutung
  • Felix Kaufmann

Zusammenfassung

Es ist das Hauptziel der Analysen dieses Kapitels, darzutun, daß ein Großteil der Kontroversen, welche das Verhältnis zwischen Sozialwissenschaften und Psychologie betreffen, und zwar gerade diejenigen, die, ihrer Formulierung nach, unüberbrückbare Auffassungsgegensätze zu enthalten scheinen, unschwer beizulegen sind, sobald man gewisse prinzipielle Unklarheiten beseitigt hat, die mit der Auffassung von „Sinn“, „Sinnzusammenhang“ und „Verstehen“ verknüpft sind.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Ich habe diesen Sachverhalt vor etwa 9 Jahren zunächst an dem Begriff der Kultur entwickelt (im Rahmen einer Diskussionsreihe der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, Wien). Eine ähnliche Analyse, betreffend den Sinn von „to know“ und „knowledge“, enthält der interessante Vortrag von Isaaos „The Logic of Language“, veröffentlicht in den Berichten der Aristotelian Society 1933, p. 259–294.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. etwa Carnap, „Logistik“, S. 46.Google Scholar
  3. 3.
    Wien 1932, weiterhin zitiert als „Aufbau“.Google Scholar
  4. 4.
    „Aufbau“, S. 62.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. unten S. 198 ff.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. hiezu die bei Schütz, „Aufbau“, S. 120 ff. durchgeführte Analyse der Deutungsphasen, die an der Deutung der Tätigkeit des Holzfällens exemplifiziert werden.Google Scholar
  7. 7.
    „Aufbau“, S. 99 ff.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Kaufmann, „Strafrechtsschuld“, S. 86.Google Scholar
  9. 9.
    „Aufbau“, S. 106 ff.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. oben S. 12.Google Scholar
  11. 11.
    „Wesen und Formen der Sympathie“, Bonn 1923, S. 274 ff.Google Scholar
  12. 12.
    Diese Lehre ist die älteste Verstehenstheorie.Google Scholar
  13. 13.
    Ihr Hauptvertreter ist Theodor Lipps.Google Scholar
  14. 14.
    Scheler, „Wesen und Formen der Sympathie“, S. 273 ff.Google Scholar
  15. 15.
    Es gelingt ihm nämlich nicht, das Verhältnis des Verstehens zu äußerer und innerer Wahrnehmung zutreffend zu erfassen. Den bedeutendsten Fortschritt über Scheler hinaus, stellen m. E. die Untersuchungen von Schütz, „Aufbau“, S. 106 ff. dar.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. „Wissenschaft und Methode“ in Slg. Wissenschaft und Methode, Bd. XVII, Berlin 1914.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. hiezu Landshut, „Kritik der Soziologie“, München 1929, S. 34ff. Gute Literaturangaben über die Arbeiten zur Theorie des Verstehens bei Sombart, „Die drei Nationalökonomien“, München 1930, S. 192. Zur Dogmengeschichte, vgl. J. Wach, „Das Verstehen“, I. Bd., Tübingen 1926, II Bd. 1929, III. Bd. 1933.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Vienna 1936

Authors and Affiliations

  • Felix Kaufmann
    • 1
  1. 1.Universität WienÖsterreich

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