Advertisement

Die Beschaffenheit der Barrieren: die Membranen

  • U. Lüttge
Part of the Protoplasmatologia book series (PROTOPLASMATOL., volume 8 / 7 / b)

Zusammenfassung

Lange bevor man die Membranen mit Hilfe des Elektronenmikroskopes sichtbar machen konnte, gelangte man durch indirekte Methoden zu konkreten Vorstellungen über ihren Aufbau. Spreitungsversuche haben gezeigt, wie sich Filme aus langkettigen amphipolaren Molekülen (z. B. Fettsäuren, Lipide), die also einen hydrophilen Pol und einen hydrophoben Rest besitzen, verhalten. Langmuir (1917 a, 1917 b, 1933, cf. Netter 1959) untersuchte den Platzbedarf solcher Moleküle an einer Wasser-Luft-Grenzfläche mit Hilfe der „Schubspannung“, die durch die Tendenz zur Verschiebung der Teilchen in der Grenzfläche hervorgerufen wird. Er fand unter anderem, daß Fettsäuremoleküle bei vollständiger Kondensation unabhängig von der Kettenlänge stets annähernd die gleiche Fläche von etwa 2,2 nm2 pro Molekül einnehmen und schloß daraus, daß die Moleküle mit ihrer Längsachse senkrecht zur Wasser-Luft-Grenzfläche stehen müssen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1969

Authors and Affiliations

  • U. Lüttge
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

Personalised recommendations