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Beschreibung der Rechenmaschine des Antonius Braun

  • Josef Nagler
Chapter
Part of the Technisches Museum für Industrie und Gewerbe in Wien Forschungsinstitut für Technikgeschichte book series (TECHNIKER, volume 22)

Zusammenfassung

Die Rechenmaschine des Antonius Braun (Bild 1) ist in Form einer Dose gebaut. Sie beruht auf der Verwendung einer sogenannten Stapelwalze, deren Zähne der jeweiligen Rechenoperation entsprechend in ihrer Zahl geändert werden können, ähnlich den heutigen Sprossenradmaschinen (Bild 2). In der Mitte der Dose ist eine Handkurbel sichtbar, die eine Raststellung mit Ver-riegelung aufweist (links im Bild 2), ähnlich den heutigen Rechenmaschinen. Mit der Kurbel durch Zahnradübersetzung in Verbindung ist auf der oberen Platte konzentrisch zur Handkurbel eine Scheibe mit Löchern angeordnet. In je eines dieser Löcher kann ein Stift eingesteckt werden (unter der Kurbel siehtbar, Bild 2). Beim Drehen der Handkurbel im Uhrzeigersinn trifft dieser Stift nach einer entsprechenden Anzahl Umdrehungen einen Anschlag, wodurch das Weiterdrehen der Handkurbel verhindert wird. Den erwähnten Löchern entsprechen die Zahlen auf einem Ring, der mit der Deckplatte fest verbunden ist. Die Zahlen gegen die Mitte zu sind schwarz 1 bis 9 und 0. Neben jeder Zahl steht in roter Farbe die Ergänzung auf 9, z. B. bei 7 die Zahl 2. Konzentrisch wieder zu diesem Ring ist ein weiterer Ring angeordnet, der sechsmal je 9 federnde Schieber besitzt, die nach vor und zurück geschoben wer den können (in Bild 2 sichtbar). Gemäß der Inschrift stellen sie Stellenwerte (Einer, Zehner, Hunderter usw.) dar. Ein weiterer konzentrischer äußerer Ring trägt eingelegte runde schwarze Scheibchen.

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© Springer-Verlag Wien 1960

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  • Josef Nagler

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