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Werfner Eisen

  • Heinrich Benedikt
Chapter
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Part of the Technisches Museum für Industrie und Gewerbe in Wien Forschungsinstitut für Technikgeschichte book series (TECHNIKER, volume 19)

Zusammenfassung

Das alte Blahaus hatte ausgedient. 1844 wurde der Bau eines neuen Hochofens bewilligt und man begann mit dem Brechen der Bausteine. Die k. k. Berg- und Salinendirektion, zugleich Berggericht für Tirol, Vorarlberg und Salzburg wollte, daß die Lieferung im Lizitationswege vergeben werde. Die Minuslizitation sollte mit dem Ausrufspreis von 6 fl. W. W. die Kubikklafter, auf den Bauplatz gestellt, beginnen. Es fand sich kein Bewerber. Inzwischen war man von dem in Aussicht genommenen Kalksteinbruch hinter dem Schloßberg abgekommen und ließ am „landesfürstlichen Blüntauberg“ 100 Kubikklafter brechen. Die Arbeit wurde den Mindestbietenden aus dem Bergarbeiterpersonal überlassen, wobei 2 fl. 30 kr. W.W. die Kubikklafter auf dem Aufladeplatz „lizitander“ erreicht wurden. Die Steine wurden außer der Schichtzeit als Überverdienst gebrochen.

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Literatur

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Copyright information

© Wien · in Kommission: Springer-Verlag 1957

Authors and Affiliations

  • Heinrich Benedikt
    • 1
  1. 1.Universität Wienösterreich

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