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Beginn der Erzeugung von Ferrolegierungen für die Edelstahlerzeugung in Österreich

  • Franz Fattinger
Chapter
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Part of the Blätter Für Technikgeschichte book series (TECHNIKER, volume 14)

Zusammenfassung

Als im Herbst 1914, teilweise unerwartet, der erste Weltkrieg ausbrach, kam die österreichische Eisen- bzw. Stahlindustrie immer mehr in die Bedrängnis, den Mangel an Rohmaterialien, in erster Linie Ferrolegierungen, irgendwie zu beheben, denn bisher wurde dies alles aus dem Auslande bezogen. Die österreichischen Firmen, wie Gebr. Böhler und Co., Poldihütte usw., bemühten sich daher, Lieferanten zu finden und regten eine, mit Hilfe des Kriegsministeriums durchzuführende Erzeugung im Inlande an. Dazu waren aber in erster Linie Rohmaterialien notwendig, die in Österreich kaum oder gar nicht vorhanden waren. Diese ernste Sachlage wurde durch die Entwicklung des ersten Weltkrieges immer kritischer. Zuerst die größeren Firmen, dann über deren Drängen das Kriegministerium brachten diesen Verhältnissen großes Verständnis entgegen. Es wurden an alle in Frage kommenden Industrien Aufforderungen gerichtet, Mitteilungen über die Möglichkeiten der Beschaffung von Rohmaterialien und deren Verarbeitung in Österreich zu machen. Unter anderem wurden auch die Treibacher Chem. Werke, deren Generaldirektor ich damals war, eingeladen, sich zu äußern.

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© Wien · in Kommission: Springer-Verlag 1952

Authors and Affiliations

  • Franz Fattinger
    • 1
  1. 1.StübingÖsterreich

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