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Einige Zusätze

  • Gustav Theodor Fechner
Part of the Kleine Bibliothek für das 21. Jahrhundert book series (BIBLIOTHEK, volume 1)

Zusammenfassung

Zu Teil 1, Kap. 4.: Lorenz macht darauf aufmerksam, daß man ohne alle Hypothesen über die Natur der molekularen Grundkräfte einleuchtend finden müsse, daß die Dicke der Schichten eines periodisch heterogenen Körpers auf den Gang der Lichtstrahlen einen von den Wellenlängen abhängigen Einfluß haben müsse, und zeigt genauer, wie sich hiernach mit der Farbenzerstreuung zugleich zirkulare Polarisation und Doppelbrechung aus Gleichungen ableiten lassen, welche nur solche Größen berücksichtigen, die sich unmittelbar oder mittelbar wahrnehmen lassen. Wenn nun aber hierin noch kein Beweis liegt, daß die periodische Heterogenität oder Schichtung als eine Schichtung aus Atomen gedacht werden müsse, so zeigt er aber weiter, daß die Gesetze, welche die Erfahrung für die Abhängigkeitsverhältnisse des Brechungsvermögens der Körper hat finden lassen, sich mit derselben Theorie nur unter der Voraussetzung in Übereinstimmung bringen lassen, „daß die Körper aus durchsichtigen Teilchen, Molekülen, bestehen, die durch Zwischenräume getrennt sind, deren Lichtgeschwindigkeit die des leeren Raumes ist. Diese Moleküle müssen ferner, solange jene Gesetze gültig bleiben, unveränderlich sein, in der Weise, daß jede Veränderung des Körpers nur auf die Größe der Zwischenräume und die Anordnung der Moleküle selbst Einfluß hat.“1

Anmerkungen Teil 2

  1. 1.
    Lorenz (1864), S. 579 ffGoogle Scholar
  2. 2.
    Mitscherlich (1864)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1995

Authors and Affiliations

  • Gustav Theodor Fechner

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