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Über den psychischen Wert der einfachen Atome. Monadologische und synechologische Ansicht

  • Gustav Theodor Fechner
Part of the Kleine Bibliothek für das 21. Jahrhundert book series (BIBLIOTHEK, volume 1)

Zusammenfassung

Dieses Zusatzkapitel mag man als einen Exkurs betrachten, der aus bloß physikalischen Gesichtspunkten nicht interessieren, aber als Anhang an eine philosophische Atomistik wohl Platz finden kann.

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Anmerkungen Teil 2

  1. 1.
    Herbart jedoch bedient sich des Ausdruckes Monaden nicht.Google Scholar
  2. 2.
    Wonach Leibniz den Namen Seele auch nicht allen im eigentlichen Sinne beigelegt wissen will. Er sagt darüber: „§19. Quodsi animam appellare libet, quiquid perceptionem et appetitum habet in sensu generali, quem modo explicavimus, omnes substantiae simplices auf monades creatae appellari possunt animae. Enim vero cum apperceptio aliquid amplius importet, quam simplicem quandam perceptionem, consultius est ut nomen generale monadum et entelechiarum suffuciat substantiis simplicibus, qui simplici perceptione gaudent, et animae appellentur tantummodo istae, quarum perceptio est magis distincta et cum memoria conjuncta.“ § 20. „In nobis enim ipsis experimur statum quendam, in quo nihil recordamur, nec ullam perceptionem distinctam habemus, veluti cum deliquio animi laboramus, auf quando somno profundo absque insomnio oppressi sumus. In hoc statu anima quoad sensum non differt a simplici monade. Sed cum status iste non perduret, aliquid amplius sit, necesse est.” §21. „Atque finde non sequitur, quod tunc su tantia simplex careat omni perceptione“ etc. Leibniz (1760), § 19, 20, 21Google Scholar
  3. 3.
    Lotze (1856), Bd. 1, Kapitel 4: Das Leben der Materie, S. 374 ffGoogle Scholar
  4. 4.
    Wenigstens nach Leibniz und Lotze, während Herbarts einfache Wesen allerdings an sich keinen geistigen Charakter hegen.Google Scholar
  5. 5.
    Lotze (1856), Bd. 1, Kapitel 4: Das Leben der Materie, S. 392Google Scholar
  6. 7.
    Fechner (1860), Psychophysik, Bd. 1, S. 1 ff, Bd. 2, S. 381 ff, S. 526 ff; Fechner (1861), Seelenfrage, S. 198 ff; Fechner (1851), Zend-Avesta, Bd. 2, S. 212 ffGoogle Scholar
  7. 8.
    Wenn schon die gern von mir gebrauchte Bezeichnung des betreffenden Verhältnisses durch innere und äußere Erscheinlichkeit in den monadologischen Systemen nicht eben so üblich ist, so dürfte doch der sachliche Gesichtspunkt ihrer Übereinstimmung mit dem synechologischen System dadurch treffend genug zu bezeichnen sein.Google Scholar
  8. 9.
    Fechner (1860), Psychophysik, Bd. 2, S. 382Google Scholar
  9. 10.
    Prinzipiell meßbar durch die lebendige Kraft im Sinne der Physik und Physiologie.Google Scholar
  10. 11.
    Fechner (1860), Psychophysik, Bd. 1, S. 238 ff, Bd. 2, S. 428, 439Google Scholar
  11. 15.
    Auf den, für die Ausführung des Systems freilich wichtigen Unterschied von Schwellen verschiedener Stufen, je nachdem es sich um allgemeineres Bewußtsein oder speziellere Gebiete oder Bestimmungen desselben handelt, kann ich hier nicht näher eingehen. Vgl. a.a.O., Bd. 2, S. 454 ffGoogle Scholar
  12. 16.
    Nach Herbart und Lotze, indes nach Leibniz’ prästabilierter Harmonie von einer Wirkung einer Seele auf die andere im eigentlichen Sinne nicht zu sprechen ist, es sei denn, daß man, was man in gewissem Sinne wohl kann, die allgemeine Gesetzlichkeit, von der nach unserer Begriffstellung die Wirkung abhängt, als prästabilierte Harmonie auffaßt.Google Scholar
  13. 17.
    Langenbeck (1858), S. 32 ff mit Verweisung auf Lotze (1852), S. 327 ffGoogle Scholar
  14. 18.
    Fechner (1860), Psychophysik, Bd. 2, S. 400 ffGoogle Scholar
  15. 19.
    ebd., Bd. 2, S. 392 ffGoogle Scholar
  16. 20.
    Drossbach (1858), S. 182Google Scholar
  17. 21.
    Lotze (1856), Mikrokosmos, Bd. 1, Kapitel 5: Von den ersten und den letzten Dingen des Seelenlebens, S. 425Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1995

Authors and Affiliations

  • Gustav Theodor Fechner

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