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Hypothese über das allgemeine Kraftgesetz der Natur

  • Gustav Theodor Fechner
Part of the Kleine Bibliothek für das 21. Jahrhundert book series (BIBLIOTHEK, volume 1)

Zusammenfassung

Nach allen im vorigen Kapitel gepflogenen Erörterungen ist nicht anzunehmen, daß sich die Naturerscheinungen bloß mit Hilfe der Gravitation und Beharrung werden konstruieren lassen. Ehe man sich aber entschließt, Grundkräfte zuzulassen, die mit einer verschiedenen Grundqualität der Materie in Beziehung stehen, kann noch folgender Weg versucht werden.

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Anmerkungen Teil 2

  1. 1.
    Boscovich (1758), § 12, S. 117 ffund Suppl. 4 15Google Scholar
  2. 2.
    Buys Ballot (1857a), S. 241Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. hierüber: Weber (1846), S. 376 oder auch Fechner (1851), Bd. 2, S. 287, wo dieGoogle Scholar
  4. Stelle nach Weber mitgeteilt ist.Google Scholar
  5. 4.
    Nämlich, wenn a, b,c, die drei Teilchen, und a b, b c, a c,ihre respektiven Abstände (in einer Richtung verfolgt) sind, dem Produkt aus ab, ba, ac, ca, bc, cb,wovon je zwei abgesehen vom weiterhin zu berücksichtigenden Vorzeichenunterschied gleich sind.Google Scholar
  6. 5.
    Das heißt: ein größeres Raumelement gegebener Ordnung in dem entsprechenden Teilelement durchlaufen läßt.Google Scholar
  7. 6.
    Die Betrachtungsweise würde sich nicht wesentlich ändern, wenn mehr als 8 Atome dazu gehörten, den kleinstmöglichen Würfel zu bilden.Google Scholar
  8. 7.
    Mit der Ansicht von Krönig und Clausius über die Wärme der Gase, welche vieles gut erklärt, vertrüge sich dies allerdings nicht, sofern hier eine Bewegung der ganzen Gasmoleküle als den Wärmezustand der Gase bedingend angesehen wird. Nun lasse ich es gern dahingestellt, ob diese, der Schwierigkeiten keineswegs ermangelnde Ansicht oder die obige Auffassung in Betreff der Wärme der Gase nicht doch zu modifizieren ist, ohne deshalb für die übrigen imponderablen Erscheinungen ungültig zu werden. Jedenfalls scheint mit ein Bedürfnis vorzuliegen, die translatorische und Schwingungsbewegung ganzer Moleküle von den durch die Wechselbeziehung der Teilchen eines Moleküls unter sich und mit etwa umgebenden Ätheratomen abhängigen Schwingungen zu unterscheiden; aber es mag sein, daß der Zusammenhang der Tatsachen nötigt, die Wärme eines Gases vielmehr auf die Gesammtheit aller dieser Bewegungen, als bloß die letzteren zu beziehen, und muß dies einsichtigen Physikern zu entscheiden überlassen bleiben.Google Scholar
  9. 8.
    Weber (1846), S. 327Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1995

Authors and Affiliations

  • Gustav Theodor Fechner

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