Advertisement

Pflegende Angehörige in stationären Einrichtungen

  • Gabriela Neubauer
  • Gerald Gatterer

Zusammenfassung

Der Krankenhausaufenthalt als Entlastung für pflegende Angehörige ist im Zeitalter der Verkürzung der Verweildauer, der Bettenreduzierung und der fortschreitenden Dezentralisierung kein Thema mehr. Früher verschafften sich pflegende Angehörige Entlastung durch eine Einweisung zur „Untersuchung“ oder „Nachbetreuung“ in ein ihnen vertrautes Krankenhaus. Die Einweisung erfolgte über den Hausarzt, der den Kontakt zur Abteilung herstellte. Die Pflegefachkräfte kannten den Pflegeumfang sowie die Bedürfnisse des Betreuungsbedürftigen. Ihnen waren auch die persönlichen Wünsche, Anliegen und Belastungen der pflegenden Angehörigen bekannt bzw. vertraut. Sie standen oft nach der Entlassung mit einzelnen Pflegepersonen in engerem Kontakt um sich Rat und Hilfe zu holen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Friedmann ML (1996) Familien und umweltbezogene Pflege. Huber, BernGoogle Scholar
  2. Gatterer G, Croy A (2000) Nimm dir Zeit für Oma und Opa. Springer, Wien New YorkCrossRefGoogle Scholar
  3. Gatterer G, Croy A (2001) Geistig fit ins Alter. Springer, Wien New YorkGoogle Scholar
  4. Hirsch AM (1997) Psychologie für Altenpfleger (Bd. 2: Kommunikative Kompetenz) Quintessenz, MünchenGoogle Scholar
  5. Kistner W (1992) Der Pflegeprozeß in der Psychiatrie. Fischer, StuttgartGoogle Scholar
  6. Kruse A (1996) Psychosoziale Gerontologie (Bd. 2: Interventionen) (Jahrbuch der Medizinischen Psychologie 16 ). Hogrefe Verlag für Psychologie, GöttingenGoogle Scholar
  7. Lruse L, Graumann CF und Lantermann ED (Hrsg) (1990) Ökologische Psychologie. Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen. Psychologie Verlags Union, MünchenGoogle Scholar
  8. Kryspin-Exner L und Günther V (1997) Förderung der Selbständigkeit im Alter: Information, Beratung, Schulung und Unterstützung von Angehörigen und Pflegepersonal. In: Weis S und Weber G (Hrsg) Handbuch Morbus Alzheimer. Neuro-Biologie, Diagnose, Therapie (S 1253–1292 ). Beltz Psychologie Verlags Union, WeinheimGoogle Scholar
  9. Männel P (1998) Qualitätsentwicklung im Sozial-und Gesundheitsmarkt — Ein Praxisbericht. Verlag GCN, WinterthurGoogle Scholar
  10. Neubauer G (2000) Reflexion des Pflegeleitbildes für Gerontopsychiatrie. Unveröffentl. PraktikumsberichtGoogle Scholar
  11. Neubauer G (2001) Pflegende Angehörige im gerontopsychiatrischen Setting. Unveröffentl. Abschlussarbeit, GrazGoogle Scholar
  12. Oswald WD, Rödel G (1995) Gedächtnistraining. Hogrefe, GöttingenGoogle Scholar
  13. Schulz von Thun F (1990) Miteinander reden. 2. Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Rowolt, Reinbeck bei HamburgGoogle Scholar
  14. Schulz von Thun F (1991) Miteinander reden. 1. Störungen und Klärungen. Rowolt, Rein-beck bei HamburgGoogle Scholar
  15. Schäffler A, Menche N, Bazlen U und Kommerell T (Hrsg) (1997) Pflege heute. Urban und Fischer, MünchenGoogle Scholar
  16. Stefan H und Allmer F (Hrsg) (1999) Praxis der Pflegediagnosen. Springer, Wien New YorkGoogle Scholar
  17. Steiner-Hummel I (1995) Angehörige beteiligen — der partnerschaftliche Auftrag für die Angehörigenarbeit. In: Evers A, Leichsenring K und Strümpel Ch (Hrsg) Klientenrechte. Sozialpolitische Steuerung der Qualität von Hilfe und Pflege im Alter, S 281–290. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WienGoogle Scholar
  18. Stengel F (1998) Heitere Gedächtnisspiele im Großdruck. Memo-VerlagGoogle Scholar
  19. Yazdani F, Richter E, Uranus M, Andritsch H, Fürtinger B, Mahr C, Neubauer G, Tauber M (1999) Projekt LNKH 2005, Abteilung für Gerontopsychiatrie, GrazGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2003

Authors and Affiliations

  • Gabriela Neubauer
  • Gerald Gatterer

There are no affiliations available

Personalised recommendations