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Die multidisziplinäre Betreuung schwerstkranker und sterbender alter Menschen

  • Marina Kojer
  • Martina Schmidl
  • Michaela Zsifkovics

Zusammenfassung

Die Geriatrie hat sich in den vergangenen 2 Jahrzehnten sprunghaft weiterentwickelt. Das moderne Pflegeheim ist längst keine „Bewahranstalt“ mehr, seine Tore sind weit offen, viele Wege führen alte und hochbetagte Menschen wieder in ihr gewohntes Leben zurück. Die in den letzten Jahren stetig ausgebauten ambulanten Dienste ermöglichen es einer großen Zahl chronisch Kranker im vertrauten Umfeld betreut zu werden. Dennoch sind die vielen Pflegeheimbetten der Stadt Wien ständig belegt und viele Hochbetagte warten in den Spitälern und zu Hause darauf, aufgenommen zu werden. Wer sind die Menschen, die diese Betten belegen? Etwa ein gutes Viertel von ihnen sind „Hoffnungsträger“ für eine frühere oder spätere Entlassung nach Hause. Ein weiterer kleiner Teil setzt sich aus „Verlegenheitslösungen“ (jüngere, körperlich und geistig Behinderte, ausgebrannte Alkoholiker, anstaltspflichtige Geisteskranke) zusammen, für die sich in unserem Sozialsystem derzeit kein geeigneterer Platz findet. Und die Mehrzahl? Was hält den großen Rest für immer im Pflegeheim fest?

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2003

Authors and Affiliations

  • Marina Kojer
  • Martina Schmidl
  • Michaela Zsifkovics

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